Der Fahrlehrer sagte: “Fahre zügig in die Kreuzung hinein.
Du darfst nicht übertrieben vorsichtig sein,
sonst schätzt dich der Fahrprüfer völlig falsch ein.”
Ich hatte mir seine Worte zu Herzen genommen.
Ich bin nicht durch die Fahrprüfung gekommen.
Der Prüfer meinte, ich wäre zu forsch gefahren.
Er meinte, ich müsste mehr Ruhe bewahren.
Na gut, so dachte ich bei mir,
Dann zahle ich noch einmal die Prüfungsgebühr.
Bei der nächsten Prüfung stelle ich mich dann darauf ein,
Nicht so forsch beim Fahren zu sein.
Und wieder hat es für mich Fahrstunden gegeben.
Es war für mich eine Erfahrung für mein Leben.
Ich zahlte ganz gewaltig drauf.
Für den Führerschein nahm ich das gern in Kauf.
Bald stand schon die nächste Fahrprüfung an.
Ich habe wieder einmal mein Bestes getan.
Ich schlich förmlich in die Kreuzung hinein.
Ich fiel durch, denn ich durfte nicht zu vorsichtig sein.
Jetzt aber war ich völlig verwirrt.
Ich wusste nicht, was bei der dritten Prüfung passiert.
Ich wusste, ich kann sehr gut fahren.
Ich wusste nicht, wie die Erwartungen waren.
Ach, gebe mir bitte den Führerschein.
Lass mich bitte endlich Autofahrer sein.
Ich weiß doch, dass ich fahren kann.
Ich hoffe, das erkennt auch der Prüfungsmann.
Die dritte Fahrprüfung stand jetzt für mich an.
Zum Dritten Male bin ich eingestiegen.
Ich hatte den Wunsch, endlich den Prüfer zu besiegen.
Ich fuhr durch die Stadt so gut ich kann.
Lachend nahm ich dann den Führerschein an.
Endlich habe ich die Prüfer besiegt.
Ich habe meinen Führerschein gekriegt.
Ob ich gut oder eher schlecht fahren kann,
das sieht mir bei der Prüfung eh keiner an.