Die KI verändert die Buchbranche - und dieses Forum

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DIE KI VERÄNDERT DIE BUCHBRANCHE - UND DIESES FORUM

Thema gestartet
von KatharinaK
am 20.06.2026 - 16:10 Uhr
Aktive Mitglieder:
KatharinaK  Die KI verändert die Buchbranche schneller, als vielen bewusst ist. Schreiben, Übersetzung, Hörbücher, Coverdesign, Marketing ? kaum ein Bereich bleibt unberührt.

Gerade deshalb braucht es mehr Transparenz.

Wie wäre ein Label für Bücher, das offenlegt, ob und in welchem Umfang KI bei der Entstehung eingesetzt wurde?

Nicht als Verbot. Nicht als Stigma. Sondern als ehrliche Information für Leserinnen und Leser.

Denn ein Buch ist mehr als ein Produkt. Hinter manchen Seiten stehen Lebenszeit, Erfahrung, Zweifel und eine menschliche Stimme. Andere Texte entstehen inzwischen nahezu vollständig automatisiert.

Vielleicht wird genau diese Transparenz künftig zum neuen Gütesiegel echter kreativer Arbeit.

#KI #Buchbranche #Literatur #Autoren #Verlage #Transparenz #AI #Books #Schreiben #Kreativität
Vor einem Monat - Antworten
Reisehummel 
Hallo Katharina,
ich hoffe einfach nur, dass hier in unserem schönen Forum in der Zukunft die KI weder für Texte
noch für Kommentare benutzt wird.
Leider gibt es ja schon einige davon...... traurig... traurig ... traurig ....

Freundliche Grüße
Waltraud
Vor einem Monat - Antworten
KatharinaK 
Zitat von Reisehummel:

Hallo Katharina,
ich hoffe einfach nur, dass hier in unserem schönen Forum in der Zukunft die KI weder für Texte
noch für Kommentare benutzt wird.
Leider gibt es ja schon einige davon...... traurig... traurig ... traurig ....

Freundliche Grüße
Waltraud


Liebe Waltraud,

ich verstehe gut, dass Dir der Gedanke an KI-generierte Texte und Kommentare Unbehagen bereitet. In vielen Foren lebt vieles gerade von persönlichen Stimmen, Erfahrungen und dem direkten Ausdruck einzelner Menschen – und genau das möchte man bewahren.

Gleichzeitig wird KI vermutlich nicht einfach „verschwinden“, sondern zunehmend Teil der digitalen Werkzeuge werden, ähnlich wie Rechtschreibkorrekturen oder Übersetzungsprogramme. Entscheidend wird daher weniger sein, ob sie existiert, sondern wie sichtbar, ehrlich und verantwortungsvoll sie eingesetzt wird.

Vielleicht liegt die eigentliche Herausforderung darin, Räume zu schaffen, in denen klar bleibt, was persönliche Stimme ist und was technische Unterstützung – ohne dass eines das andere verdrängt.

Deine Sorge ist insofern auch ein wichtiges Signal: Sie erinnert daran, dass Kommunikation mehr ist als nur Textproduktion.

Liebe Grüße
Katharina
Vor einem Monat - Antworten
KatharinaK 
Zitat von Reisehummel:

Hallo Katharina,
ich hoffe einfach nur, dass hier in unserem schönen Forum in der Zukunft die KI weder für Texte
noch für Kommentare benutzt wird.
Leider gibt es ja schon einige davon...... traurig... traurig ... traurig ....

Freundliche Grüße
Waltraud


https://www.mystorys.de/b174314-Kurzgeschichte-Muss-man-sich-jetzt-fuer-KI-interessieren.htm
Vor einem Monat - Antworten
Reisehummel 
Hallo Katharina,
um noch einmal zu betonen, mir geht es nur um die eingestellten Texte und Kommentare hier bei myStorys,
bzw. in Schreibforen.
Es gefällt mir auch dann nicht, wenn angegeben wird, dass die KI beteiligt war. Das macht doch keinen Spaß, Texte zu lesen
bei denen die KI geholfen hat.
Du musst ja sehr mit der KI liiert sein, wenn du überhaupt nicht aufhören kannst, Buch für Buch immer wieder
die KI zu nennen, bzw. deinen chatfreund.
So wie ich das beurteilen kann, interessiert es wohl auch niemanden besonders, sonst würden ja Kommentare unter deinen Büchern stehen.
Also ich möchte davon nichts mehr wissen, denn es interessiert mich ganz und gar nicht. Wenn es um Texte in einem Schreibforum geht, bin ich strikt dagegen.
Ansonsten kann ja jeder frei und glücklich mit der KI chatten *lach*
oder nach einem Rezept für eine schöne Erdbeertorte anfragen........

Liebe Grüße
Waltraud
Vor einem Monat - Antworten
KatharinaK  https://www.mystorys.de/b174324-Sonstiges-Zwischen-Seiten-und-Silizium.htm
Waltraud, meinst Du etwa, ich hätte KEINE Zweifel? Dann hast Du mich und meine Auseinandersetzung mit KI in der Buchwelt nicht verstanden.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir gerne. Katharina
Vor einem Monat - Antworten
KatharinaK 
KI im Verlagswesen – Zwischen Werkzeug und Zeitenwende
Die Nutzung Künstlicher Intelligenz im Verlagswesen wird zunehmend kontrovers diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Originalität, Urheberrecht und der Zukunft kreativer Arbeit.

Kritiker befürchten, dass KI-Systeme die Qualitätssicherung kultureller Produktion untergraben könnten. Da sie auf der Analyse gewaltiger Textmengen beruhen, besteht die Sorge, dass sich sprachliche Muster angleichen und literarische Vielfalt verloren geht. Wenn Maschinen aus Millionen vorhandener Texte neue Inhalte zusammensetzen, stellt sich die Frage, ob tatsächlich Neues entsteht oder lediglich Bekanntes neu arrangiert wird.

Besonders umstritten ist der Umgang mit geistigem Eigentum. Viele Autorinnen und Autoren sehen in der Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke zum Training von KI-Modellen einen Eingriff in ihre schöpferische Leistung. Hinzu kommt, dass rein KI-generierte Texte in vielen Rechtssystemen keinen klassischen Urheberrechtsschutz genießen, weil ihnen der menschliche Schöpfungsakt fehlt.

Gleichzeitig erkennen zahlreiche Verlage die Chancen der Technologie. KI kann bei Recherche, Übersetzung, Lektorat, Marketing und administrativen Abläufen unterstützen. Sie verspricht schnellere Prozesse, geringere Kosten und neue Möglichkeiten, Inhalte zu erschließen und Zielgruppen zu erreichen.

Die Debatte zeigt, dass es nicht um ein einfaches Für oder Wider geht. KI ist weder der Untergang des Verlagswesens noch seine Rettung. Sie ist ein Werkzeug, dessen Nutzen und Risiken davon abhängen, wie verantwortungsvoll es eingesetzt wird. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob KI in Verlagen verwendet werden soll, sondern welche Rolle der Mensch künftig im kreativen Prozess spielen wird.

Der letzte Satz ist für mich der Kern der Debatte: Nicht die Maschine steht auf dem Prüfstand, sondern unser Verständnis von Kreativität, Autorschaft und kulturellem Wert.
Vor ein paar Wochen - Antworten
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