Gedichte
Novembertrüb

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"Novembertrüb"
Veröffentlicht am 15. November 2012, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Novembertrüb

Novembertrüb

Beschreibung

Ich grüße alle interessierten Leser. Ich freue mich über jeden Leser, über Leser, die einen Kommentar hinterlassen noch mehr, über die, die mir mit ihren Kritiken weiter helfen können am meisten. Roland Pöllnitz Schaut doch mal auf meine Webseiten: www.alter-cherusker.de www.poe-sie.de www.pöllnitz.eu

Novembertrüb

Novembertrüb kühlt meine Seele,

Der Nebel haucht mich eisig an,

Vor Trauer wein ich mit der Birke

Ein bittres Tränchen dann und wann.

 

Wie soll ich diese Welt beschreiben?

Ein graues Nichts schluckt jeden Ton,

Geräuschlos sterben gelbe Blätter,

Der Baum beklagt den toten Sohn.

 

Gespenster geistern auf der Wiese,

Das herz wird mir vor Sehnsucht schwer,

Das Dunkel frisst Novembertage,

Alsbald sind auch die Zeiten leer.

 

(c) Rajymbek 11/2012

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Rajymbek Re: ... und passt genau zum heutigen Wetter -
Zitat: (Original von Freigeist am 29.11.2012 - 12:14 Uhr) Stimmungsvolle Beschreibung der trüben, tristen Jahreszeit, die auf unser Gemüt drückt.

Respekt

LG
Paul


Vielen Dank, Paul. Inzwischen haben wir mehr weiß als trübe Suppe. Eine schöne Adventszeit wünscht dir

Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von GerLINDE am 17.11.2012 - 20:10 Uhr)
Zitat: (Original von Rajymbek am 17.11.2012 - 20:05 Uhr)
Zitat: (Original von GerLINDE am 17.11.2012 - 00:53 Uhr) Ein sehr schönes Novembergedicht. "Vor Trauer wein ich mit der Birke" oder mit der Trauerweide!

Lieben Gruß
Gerlinde


Ja, Gerlinde, wobei mir die Birke immer besser gefällt als die Weide. Die Birke hat so etwas Elegantes, ja man könnte meinen Weibliches.

VLG Roland



In unserem Ort werden demnächst viele Birken gefällt. Es ist ein schöner Weg mit den vielen weißen Stämmen und den hängenden dünnen Ästen, die jetzt im Herbst, so wunderschön goldig aussehen. Birken werden leider auch als "Unkrautbaum" bezeichnet. Sicher, weil sie schnell wachsen und wild wachsen.
Aber für mich, als Baumfreundin, ist niemals irgendein Baum ein "Unkraut". Denn sagt man zu einem Baum, "der ist Unkraut", dann sagt man es auch zu einem Menschen....!
LG Gerlinde


Wie kann ein Baum Unkraut sein? In Sibirien wachsen die Birken zu Milllionen - und sind wunderschön. Wir ahben auch viele von ihnen hier.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
GerLINDE Re: Re: -
Zitat: (Original von Rajymbek am 17.11.2012 - 20:05 Uhr)
Zitat: (Original von GerLINDE am 17.11.2012 - 00:53 Uhr) Ein sehr schönes Novembergedicht. "Vor Trauer wein ich mit der Birke" oder mit der Trauerweide!

Lieben Gruß
Gerlinde


Ja, Gerlinde, wobei mir die Birke immer besser gefällt als die Weide. Die Birke hat so etwas Elegantes, ja man könnte meinen Weibliches.

VLG Roland



In unserem Ort werden demnächst viele Birken gefällt. Es ist ein schöner Weg mit den vielen weißen Stämmen und den hängenden dünnen Ästen, die jetzt im Herbst, so wunderschön goldig aussehen. Birken werden leider auch als "Unkrautbaum" bezeichnet. Sicher, weil sie schnell wachsen und wild wachsen.
Aber für mich, als Baumfreundin, ist niemals irgendein Baum ein "Unkraut". Denn sagt man zu einem Baum, "der ist Unkraut", dann sagt man es auch zu einem Menschen....!
LG Gerlinde
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: ***** -
Zitat: (Original von erato am 17.11.2012 - 00:58 Uhr) Nun trifft uns das Jahr
mit rostiger Sense
Weiß wird folgen
der fliehenden Schar
und sie halten
in der Dämmerung
bis Forsythien
treten aus der
Schattenflur.......

Ein wundervolles Gedicht von dir, mein Bruder
GglG Thomas


Oh , ich dankle dir, mein Freund, und ich hoffe, dir geht es besser und die blühst auf in der Liebe. Manchmal gelingt, die richtigen Worte in die richtige Reihenfolge zu bringen und es klingt einfach nur gut.. Danke.

GHG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von GerLINDE am 17.11.2012 - 00:53 Uhr) Ein sehr schönes Novembergedicht. "Vor Trauer wein ich mit der Birke" oder mit der Trauerweide!

Lieben Gruß
Gerlinde


Ja, Gerlinde, wobei mir die Birke immer besser gefällt als die Weide. Die Birke hat so etwas Elegantes, ja man könnte meinen Weibliches.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: ***** -
Zitat: (Original von roxanneworks am 16.11.2012 - 12:15 Uhr) Du hast schon viele schöne Herbstgedichte verfasst, lieber Roland...
aber dieses mag ich besonders,- es transportiert eine ganz besondere Stimmung...
mein Favo für Dich, mein Lieber..

ganz liebe Grüße
auch an Deinen Schatz
roxanne



Oh - recht herzlichen Dank für den Favo. So viele bekomme ich nicht, da freue ich mich immer ganz besonders drüber. Danke, und genießt diese Zeit des Glühweins.

GLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von shirley am 16.11.2012 - 05:51 Uhr) Noch haben wir jeden Morgen 'nen unbeschreiblichen Sonnenaufgang. Daher ist's bei uns noch nicht so grau.


Anscheinend wohne ich immer in der falschen Gegend! :-( Vielen Dank, Shriley!

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: ***** -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 15.11.2012 - 18:57 Uhr) Ich liebe diese melancholischen Zeilen zu dem tollen Cover!

>> das Herz

VlG fleur


Vielen herzlichen Dank, Fleur. Ja so ist es nun einmal, der Herbst hat so viele Facetten.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
erato ***** - Nun trifft uns das Jahr
mit rostiger Sense
Weiß wird folgen
der fliehenden Schar
und sie halten
in der Dämmerung
bis Forsythien
treten aus der
Schattenflur.......

Ein wundervolles Gedicht von dir, mein Bruder
GglG Thomas
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