Beschreibung
... der Hahn kommt auf den Bauernhof
Der Hahn und das Schweinchen
eine spannende Abenteuergeschichte
Der neue Hahn
Der Nebel wabbert, die Vögel zwitschern, die Sonne steigt vom Osten auf - ein neuer Tag. Friedlich und idyllisch liegt das Gehöft des Bauern Mauers. Er lebt mit seiner Frau Martha und seinen Söhnen Jonas und Robin seit vielen Jahren dort. Er bewirtschaftet den Hof mit zweihundert Schweinen. Als Hobby besitzt er 40 Hühner und drei Hähne. Ein Hahn ist ein seltsames Vieh. Er ist in ein Schweinchen verliebt. Er sitzt oft traurig auf seinem Misthaufen und beachtet seine Henne nicht. Verschämt lugt er gen Schweinstall.
„Oh du mein Schweinchen wie hübsch du bist!“ , strahlt er.
„Dein Ringschwänzchen - hat es mir angetan!"
Der Hahn erblickt dieses schöne Geschöpf vor einigen Jahren. Er ist gerade vom Bauern Huber auf den Hof der Mauers gebracht worden. Ja, er wird verkauft - die Bäuerin will ihn nicht mehr sehen.
Die robuste Frau schwört: „Er taucht nichts... er muss weg!"
Schweren Herzens und etwas betäubt vom Alkohol des Vortages liefert der Bauer den Hahn auf das Gehöft
Er meint zynisch: „Viel Spaß mit diesem Taugenichts!“
So lebt der Gockel nun zwischen seinen zwei Kontrahenten und blickt traurig drein. Er kräht wenig. Er plustert sich auf - wenn der Bauer zu seinen Schweinen geht. Sein Herz schmerzt. Lange hat er sein Schweinchen nicht mehr gesehen.
Diese beiden Tiere erleben viel miteinander. Fröhlich und vergnügt marschieren beide über den Hof. Die Abenteuer der beiden Tiere sind spannend.
Als der Hahn zwei Tage auf dem Mauers Bauernhof ist, treibt der Bauer und sein Sohn Jonas die Schweine zur Tränke. Da erblickt er das Schweinchen zum allerersten Mal.
„O ist die hübsch!“, jubelt der Hahn.
Er flattert vom Haufen und landet mit einem Satz vor dem Schweinchen.
Jonas ruft: „Hoppla, wohin?“
Der Hahn ist verwirrt. Sein Körper bebt. Das Schweinchen grinst. Es ist um die Beiden geschehen. Von nun an gehen sie als unzertrennliche Freunde durch das Tierleben.