Altspund Re: Nächstenliebe - Zitat: (Original von Platonia am 13.12.2010 - 23:23 Uhr) wird manchesmal eben falsch ausgelegt. Die Hoffnung stirbt zu letzt!!! Und Xaviars Liedtext "was wir allein nicht schaffen.... das schaffen wir mit genug Kraft zusammen. ...in diesem Sinne und mit dem Glauben, das die Hoffnung zuletzt stirbt wünsch ich Dir noch einen schönen Abend GLG Grit PS: Ich bin am abarbeiten von all der lieben Post, ich glaube morgen komme ich dazu, auch deine Post zu beantworten. Warum soll's dir anders gehen? :-)))) Hab auch genügend um die Ohr'n, um bloß nicht auf den Gedanken zu kommen, was neues zu schreiben :-)))) Aber genau das, was Kaviar schreibt, ist, finde ich, der Schlüssel. Wir alle gemeinsam, zusammen haben's in der Hand. Wir sind das Volk. Wieviel davon können wir weitergeben an die nächste Generation? Nächstenliebe, ja ein Begriff, der oft falsch ausgelegt wird. Wesentlich bedeutet er, meiner Meinung nach, dass man erkennt, wenn der Nachbar was braucht, und ich ihm helfen kann. Und dann hilft man, Punkt. Ich denke, ursprünglich waren der 'Nächste' und 'Nachbar' synonym gebraucht. Heutzutage, in der Vertretergesellschaft (ein Begriff tritt stellvertretend ein fürn anderen), sieht man als Nächsten eher ein z.B. Erdbebenopfer aus Katmandu. als ein Hochwasseropfer derselben Stadt. Find's immer wieder schön, wenn Texte, seien es nun meine oder die anderer, zu Konversationen führen, zu Diskussionen, zu Gedanken. Ich denke, also bin ich. Lieben Gruß, Herbert PS: die großen 'H', die Hoffnung und der Humor sterben zuletzt!!! |
Platonia Nächstenliebe - wird manchesmal eben falsch ausgelegt. Die Hoffnung stirbt zu letzt!!! Und Xaviars Liedtext "was wir allein nicht schaffen.... das schaffen wir mit genug Kraft zusammen. ...in diesem Sinne und mit dem Glauben, das die Hoffnung zuletzt stirbt wünsch ich Dir noch einen schönen Abend GLG Grit PS: Ich bin am abarbeiten von all der lieben Post, ich glaube morgen komme ich dazu, auch deine Post zu beantworten. |
Altspund Re: Das ist interessant....... - Zitat: (Original von KarinB am 10.12.2010 - 10:06 Uhr) was Du da sagst. Denke mal der Mensch ist einfach nicht von Grund auf gut. Er kann zwar an sich arbeiten und dazu lernen. Aber er bleibt eben Mensch. So richtig vollkommen wird es hier unten nicht. Das werden wir auch nicht erlangen. Finde die Vorstellung schön, dass in der Ewigkeit das Lamm neben dem Löwen liegen kann, keine Schmerzen und Tränen mehr sein werden und auch kein Leid, kein Krieg usw. Darum freuen sich auch so Viele auf diese Zeit. Das heisst aber nun nicht, dass man einfach hier bequem bleiben soll. Hier ist erst der Anfang und eines meiner Ziele oder Berufung ist es diese Welt ein klein wenig besser und wärmer zu machen. Andere und auch mich selber an die Hand zu nehmen und vorwärts zu führen. Wenn sich Viele, die die selbe Gesinnung haben zusammen tun, dann können wir Viel bewegen in diesem Leben und auf dieser Welt. Egal wie der Mensch oder die Welt ist LG Karin Ja Karin, da hast du eine runde Zusammenfassung gegeben, der man nur beipflichten kann. Illusorisch sollte man nicht sein - das Lamm wird nicht neben dem Löwen liegen können - es müssen aber auch nicht alle Lämmer gefressen werden... Ich möchte nochmal Xaviers Lied erwähnen: "Was wir alleine nicht schaffen Das schaffen wir dann zusammen" Viele bewegen viel. Lieben Gruß auch zu dir, Herbert |
Altspund Re: jeder glaubt, - Zitat: (Original von Gast am 09.12.2010 - 21:17 Uhr) dein gedicht finde ich interessant.vor allem ja den schluss.den sollten so einige mal verinnerlichen :-) scharfe worte von mir zu dir :-))))))))))))))))))))))))))))))) lg aus dem vereisten,verregnetem und mittlerweile wieder schneiendem hinterland. Du sagst es auch: Jeder glaubt an das Gute. Jeder spricht vom Guten. Was dann jedoch getan wird ist oftmals nicht mehr so gut. Danke für deine scharfen Worte, ich denke manchmal braucht das Menschlein Pfeffer in den Allerwertesten, damit es aufsteht und was tut :-))) Liebe Grüße aus der warmen, verregneten Metropolregion ins Hinterland, Herbert ;-) |
Altspund Re: salü herbert, dein gedicht hier.. - Zitat: (Original von luanna am 09.12.2010 - 11:32 Uhr) ist eine tolle ergänzung zu meinem gebet gestern.. bin der meinung, jeder einzelne von uns kann sehr viel bewegen/bewirken.. leider ist diese gattung mensch massiv vom aussterben bedroht.. glauben heisst für mich vor allem wissen was andere nicht können und genau da packe ich an.. egal, ob mich der himmel wieder erschlägt oder unter sich begräbt.. die wahrheit ist mir exakt so heileig wie mein leben.. ich sage den menschen jede wahrheit ins gesicht.. auch wenn ich dafür mit meinem leben bezahlen muss.. so geschehnen gestern vor 9 monaten.. wie durch ein wunder überlebte ich.. habe mir schon oft das gegenteil gewünscht, dann wären die schuldigen längst auf der anklagebank und ich wäre kein TÄTER.. lieben gruss über den gartenzaun puuuuuuuuuust und schneeball hinnaher.. :-)))))))) nelly Danke Nelly für den Schneeballllllll :-)))) Ich muss gestehen, dass dein "Gebet", insbesondere die wiederholte Erwähnung des Glaubens, mich ein wenig inspiriert hat für dieses hier. Dein "menschen ehren, achten" hat mich wahrscheinlich, unbewusst, zu meiner Zeile "Ich weiß, du weißt, wir alle wissen" gebracht, denn man erkennt in deinem "Gebet" und in ungezählten anderen Texten anderer Autoren, dass wir alle anscheinend wissen, wie man eine bessere Welt schaffen könnte. Warum schaffen wir's (bisher) nicht??? Dazu hat Karin, wie ich schon gesehen habe, weiter oben was interessantes beigesteuert, worauf ich später noch antworten werde. Ich bin froh, dass du vor 9 Monaten NICHT bezahlt hast. Dann hätte es kein "Gebet" gegeben und vielleicht auch dieses nicht. Deine Maxime "GLAUBE=LIEBE" finde ich übrigens überzeugend und passend als Motto für einen Kampf um eine bessere Welt. Nur wer an diese bessere Welt glaubt, kann den Menschen lieben. Danke für deinen anregenden Kommi! Lieben Gruß von Rhein und Neckar an die Saar Herbert |
Altspund Re: Fassen ... - Zitat: (Original von Gunda am 09.12.2010 - 09:37 Uhr) ... wir uns an den Händen und retten wir die Welt gemeinsam. Was denn, es ist gerade keiner da, mit dem man sich zusammentun kann? So ein Pech, da kann ich mich ja auch wieder zurücklehnen, denn was kann ICH alleine schon ausrichten ... Schön bequem. Deine Zeilen treffen nicht nur punktgenau, Herbert, sie sind auch noch formal gelungen. Dadurch, dass du die beiden letzten Strophen sozusagen in einer vereinigt hast, fällt der Wechsel in der Reimstruktur kaum auf. Lieben Gruß Gunda Danke Gunda für dieses große Lob. Das geht besonders mir runter wie Öl (Deutschnote Abi, na ja...) :-))))) Ja, gehen wir für eine bessere Welt mal auf die Straße und fassen uns an den Händen. Mir fiel vorhin, beim Verfassen der Antwort für Marion, das (ich gebrauche jetzt mal ein neudeutsches umgangssprachliches Wort) affengeile Lied von Xavier Naidoo ein. Die Formulierung "Wir sind Ritter mit rosarotem Visier" find ich sowas von gut, die allein schon hätte einen Literaturnobelpreis verdient. **überschwenglichkeits-mode aus** Fazit: Alleine schafft's keiner. Haben wir keine Angst voreinander und ziehen an einem Strang, gemäß dem Michael-Jackson-Motto: "Heal the world, Make it a better place For you and for me and the entire human race" Entscheidende Zeile darin, wie ich finde, ist diese: "If you cared enough for the living" Was fallen mir nur andauernd Lieder ein? Hab' wohl früher zu viel gesungen... Also, pack mer's an, wie der Bayer sagen würde. Lieben Gruß, Herbert |
Altspund Re: Ein offenes Wort - Zitat: (Original von MarionG am 09.12.2010 - 06:28 Uhr) Nein, ich bin auch nicht religiös, aber gläubig. Vor allem möchte ich glauben, dass der Mensch doch irgendwann versteht. Liebe Grüße Marion Ich denke, dran zu glauben, und jeden Tag ein wenig davon anderen abzugeben ist auch die einzige Möglichkeit. Wenn aus ein paar irgendwann mal viele werden... Wie hat der Xavier aus Mannheim gesungen: "Was wir alleine nicht schaffen Das schaffen wir dann zusammen Dazu brauchen wir keinerlei Waffen Unsere Waffe nennt sich unser Verstand Und was wir alleine nicht schaffen Das schaffen wir dann zusammen Nur wir müssen geduldig sein Dann dauert es nicht mehr lang " Lieben Gruß, Herbert |
KarinB Das ist interessant....... - was Du da sagst. Denke mal der Mensch ist einfach nicht von Grund auf gut. Er kann zwar an sich arbeiten und dazu lernen. Aber er bleibt eben Mensch. So richtig vollkommen wird es hier unten nicht. Das werden wir auch nicht erlangen. Finde die Vorstellung schön, dass in der Ewigkeit das Lamm neben dem Löwen liegen kann, keine Schmerzen und Tränen mehr sein werden und auch kein Leid, kein Krieg usw. Darum freuen sich auch so Viele auf diese Zeit. Das heisst aber nun nicht, dass man einfach hier bequem bleiben soll. Hier ist erst der Anfang und eines meiner Ziele oder Berufung ist es diese Welt ein klein wenig besser und wärmer zu machen. Andere und auch mich selber an die Hand zu nehmen und vorwärts zu führen. Wenn sich Viele, die die selbe Gesinnung haben zusammen tun, dann können wir Viel bewegen in diesem Leben und auf dieser Welt. Egal wie der Mensch oder die Welt ist LG Karin |
caro99lily Bin ich noch zu retten? - Wie wahr , wie wahr!!! Liebe Grüße von Caro |