Romane & Erzählungen
Lydisia

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"Geschichte von Mensch und Magier die, die Welt veränderten und aus Feinden Freunde machten."
Veröffentlicht am 04. November 2014, 198 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Geschichte von Mensch und Magier die, die Welt veränderten und aus Feinden Freunde machten.

Lydisia

kapitel i
lydisia

Die meißten denken die Geschichte über Lydisia und wie das Land entstand sei ein Mythos.Einfach nur eine ausgedachte Geschichte über eine faszinierende Welt. Doch dies stimmt nicht. Sie basiert von einer einzigen und tragsichen Liebesgeschichte. Auf unserer Welt gibt es mehrere Energieebenen von denen Menschen und Magier ihre Lebenskraft entziehen. Man kann durch training immer mehr von dieser Energiequelle nehmen, doch ist es als Mensch fast unmöglich die Energiequelle der Magier

anzuzapfen. Es heißt in der Zeit als die Magier immer mehr abmagerten und vom aussterben bedroht waren wurde ein außergewöhnlich starkes Mädchen geboren. Ihr name war Lydisia. Ihre Eltern waren vollwertige Magier und brachten sie in einer kalten Winternacht zur Welt. Mit ihrem, breiten wunderschönem lächeln und ihrer großen Kraft sollte sie die Erde verändern. Doch ihre Elten starben in Jungem alter und so streifte Lydisia unwissend und alleien duch die Welt. Obwohl sie ihre Eltern verlor war sie von Natur aus ein glückliches und

warmherziges Wesen, was einfach so dahin lebte ohne zu wissen was mit den Magiern geschah. Als sie eines kalten Wintertages am Meer entlang der blauen Brücke lief und das gefrorene Eis auf dem Wasser beobachtete, traf sie wie es das Schicksal wollte auf der anderen Seite der Brücke auf einen jungen Mann. Dieser sah in ihre Kristallblauen Augen und verliebte sich sofort in sie. Ihr aussehen, ihr lächeln, ihr scheinbar wundervolles Herz. Sie brachte ihn sofort um den Verstandt, wie es auch umgekehrt war. Der name des Mannes geht über Tausende von Jahren in die Geschichtsbücher ein, als Herrn Chin.

Sie trafen sich an der blauen Brücke über dem Meer. Eine damals noch unbedeutende Brücke, doch heute ist sie die Grenze zwischen Mensch und Lydisianer. Der Ort an dem zwei Welten zusammen treffen. Lydisia ging den weg weiter zur anderen Seite der Brücke, wobei sie am ende, auf glattem Eis ausrutschte, dem Jungen direkt in die Arme. Er fing sie auf und sie schauten sich längere Zeit schweigend an. So verliebten sie sich. Lydisia scheute nicht zu sagen was sie war. Herr Chin schien auch kein Problem damit zu haben, die Liebe zwischen den beiden war stärker als alles andere. All die Zeit in denen die

Magier ausgerottet und von der Erde verbannt wurden, gab es diese eine Liebe, welcher alles egal war. Niemals hätte man sich erträumen können das ein Krieger und eine Magierin zusammen finden und sich Lieben würden. Aber weil der Krieger ein Kind haben wollte, aus menschlichen Blut und Angst hatte das es werden würde wie seine Frau, da er nicht wollte das dieses verbannt wird, betrog er sie. Er betrog sie mit einer Menschlichen Frau und wollte mit ihr ein Kind gebähren. Am anfang fand Lydisia dies in ordnung da sie für ihr Kind auch nur das beste wollte. Doch als sie merckte das ihr Mann sich immer mehr in diese Menschenfrau verliebte,

zerstörte es sie. Lydisia verbannte all die Menschen, die je dachten Magier seien böse und Monster, dazu das ihre Kinder nie mehr normal sein würden. Sie verbannte all die Menschen, die ihre Familie ausgerottet hatten und das nur weil ihr Mann sie betrogen hatte. Immer mehr wurden die Kinder in dem alter in dem sie Jugendlich wurden, zu etwas ausergwöhnlichem und die Menschen fingen an, ihr eigen Fleisch und blut zu verbannen. Aus ihrer Familie auszustoßen, oder sie vor all den anderen Menschen zu verstecken. Die Welt der Magierin wurde immer größer und die der Menschen wurde immer kleiner. Doch aus irgendeinem Grund

hatte Lydisia es nicht geschafft den Sohn ihres Mannes zu verbannen. Sie hatte sich mit all ihrer Macht darauf konzentriert die Kinder zu etwas anderem zu machen, doch bei ihm hatte es nicht funktioniert. Ihre Liebe zu dem Kireger war zu groß, dass sie ihn nicht verbannen konnte. Sie hatte sich so sehr ein Menschenkind gwünscht dass sie ausgerechnet die Familie weswegen sie all das getan hatte, vom Bann befreit hatte. So kam es dazu das die Welt immer mehr zu Lydisia bennant wurde und die Menschen und anderen Rassen sich bekämpften. Die Welt der Menschen ist nie ausgestorben und die Welt der anderen Wesen, welche nun aus

Vampiren, Werwölfen, Magiern und Gumihos bestand, wurde immer größer. Lydisia hatte einen Krieg verursacht der über all die Jahrhunderete weiter ging und nie beendet wurde. Doch auch die Kraft einer Magierin verschwindet irgendwann und als dies Geschah starb sie. Die Welt lebte ohne sie weiter und die Familie die sie bestrafen wollte Lebte glücklich bis ans ende. Doch der Krieg ist noch nicht vorbei. Es gibt auch Menschen und Magier die sich finden und gegen all das Böse auf der Welt sind. Die probieren den Krieg zu beenden und ein neues, ein besseres Leben zu erschaffen

kapitel ii
Ninja

Und schon wieder ist der Sommer vorbei. Sheyla schaute mit leuchtenden und staunenden Augen, aus dem Fenster. Sie sah die Sommerblüten Verwelken und rot, braunen Blätter vom Baum fallen. Es wurde Herbst. Die Zeit verging wie im Fluge. Tag für Tag wurde es kälter, und dennoch war sie Tag für Tag in diesem Zimmer. Konnte beobachten wie Ihr Dorf kämpfte und ihre Eltern über die bösen Kreaturen, von denen es so viele auf der Welt gab, schlecht redeten. Nun war sie schon fast 16 Jahre alt und hatte nicht mehr gesehen als die drei Häuser von nebenan.

Ihr Leben war eine Qual, sie war gefangen in ihrem Zimmer und gefangen in sich selbst. Sheyla gehörte zu denen, die den Kreaturen so viele schlimme Dinge antaten und es fühlte sich einfach grauenhaft an. Sie verstand gar nicht wieso die Menschen so etwas taten. Ihre Eltern hatten Ihr immer gesagt. „Mein Kind wenn du solch ein Monster siehst dann lauf. Sie bringen nur Unheil in die Welt und Morden. Es sind Monster bösartige Kreaturen, die bestraft gehören. Wenn du alt genug bist werden wir dich Lehren sie zu bekämpfen. Doch noch bist du ein Kind und zu jung für diese Welt. Nimm es nicht böse, aber wir können dich nicht nach draußen

lassen es ist zu Gefährlich.“ Nun stand Sheyla ihr 16. Lebensjahr bevor, das Alter in dem Menschen lernten zu Kämpfen und als eine neue Person erscheinen. An ihrem 16. Geburtstag sollte sie zu einem Ninja ernannt werden, solange musste sie lernen zu Kämpfen und zu zeigen das Ihre Ehre und Ihre Kraft dem Land gegenüber hoch genug ist um sie so nennen zu können. Die ganze Zeit stand Sheyla an dem Fenster und bemerkte gar nicht dass es angefangen hatte zu regnen. Ihr seidenes Nachtkleid flatterte mit dem Wind und sie spürte die kälte auf ihrer Haut. Sheyla schaute mit ihren dunkelblauen Augen, die der Nacht ähnelten

hinaus und nahm den Griff des Fensters in die Hand. Wie es wohl sein wird wenn ich ein Schwert in den Händen hallte und gelehrt werde? Die Welt dort draußen sieht so furchtbar aus am liebsten würde ich gar nicht aus diesem Zimmer. Mein Vater hat mir so viel Schlechtes über dieses Dorf und über das ganze Land gesagt was ist wenn ich nicht stark genug bin? Wenn ein solches Wesen mich angreift und ich nichts tun kann? Gerne würde ich draußen sitzen und die Sonne auf meinem Körper spüren oder die Wiese unter meinen Füßen kitzeln lassen. Aber geht das nicht auch in einer Friedlichen Welt? In einer Welt ohne Hass und Tot? Ich

möchte nicht zu einem Ninja werden. Ich möchte keine Waffen in den Händen halten die dafür geschaffen sind andere Wesen, über die wir eigentlich nichts wissen, umzubringen. Nur weil sie anders sind. Weil sie sich verwandeln können in Wölfe, oder aus ihren Händen Feuer kommt. Ich möchte Freunde finden, Spaß haben und nicht die ganze Zeit darüber nachdenken ob ich den nächsten Tag noch überlebe. Sie schaute noch ein letztes Mal aus dem Fenster, atmete die frische, kalte Luft tief ein und schloss dies anschließend. Der Regen plätscherte gegen die Scheiben und all die Leute die vorhin draußen standen und redeten

flohen in ihre Häuser. Der Himmel wurde schwarz und Sheyla zog ihre Vorhänge zu. Auf der Fensterbank stand eine große weiße Kerze, welche Sie anzündete um in dieses dunkel ein bisschen Leben zu bringen. Sie setzte sich auf Ihr Bett und sah zu wie die Bettdecke mit einem Muster von Blumen bedeckt zusammen viel. Sie beobachtete die ganze Zeit diese Kerze, deren Flamme nur so hin und her tanzte. Ab und zu sprangen ein paar Funken in die Luft und Sie erschrak sich bei jedem kleinem Zischen. Die Kerze beleuchtete nur einen kleinen Teil des Raumes, also stand sie auf und verteilte die restlichen Kerzen die gegenüber auf ihrem alten

Holzschreibtisch standen, in dem Zimmer. Nachdem sie alle Kerzen angezündet hatte, war es nun auch hier endlich mal wieder hell und Gemütlich drinnen. Sie fühlte sich hier eigentlich sehr wohl, wenn sie darüber nachdachte das draußen nur Krieg herrscht. Stunden vergingen als sie einfach nur da saß und auf diese Kerzen starrte. Am liebsten würde sie auf ewig hier drinnen in diesem kleinem ruhigen Zimmer bleiben wo sie niemand störte außer ihre Eltern. Aber leider musste sie morgen schon anfangen mit dem Training. Sheyla war mehr aufgeregt darüber endlich mal raus in die Welt zu kommen und all das neue zu sehen, was sie bei den drei Häusern

verpasst hatte, als darüber das sie in ein Paar stunden lernen würde wie man kämpft und überlebt. Immer noch starrte sie auf diese Kerze, bis es Plötzlich laut an der Tür klopfte. Sie stellte die Kerze auf ihren Nachttisch und setzte sich ordentlich auf den Stuhl vor ihrem Schminktisch. „Ja bitte.“ Sagte sie mit kleiner kindlicher Stimme, während sie ihre langen, braunen Haare auf die rechte Seite ihrer Schulter legte und begann ihre locken hinaus zu kämmen. Vor ihr stand nun ein großer Mann. Mit ernsten Blick auf sie gerichtet. Sein stoppeliger grauer Bart bewegte sich im Rhythmus mit dem Mund und Sheyla blickte ihrem Vater tief

in die Augen. „Mein Kind. Morgen ist der Tag, an dem auch du endlich in das Kämpfen eingeweiht wirst. Nun bist du bald 16 Jahre alt und musst darauf vorbereitet werden dass du ein Ninja wirst. Der Gedanke das dir etwas Furchtbares beim erlernen des Kampfes passiert, ist tragisch. Daher möchte ich dass du gut auf dich aufpasst und immer gut zuhörst wenn dein Lehrer mit dir redet. Sei steht’s wachsam auf all deine Mitmenschen und sei steht’s wachsam darauf was du tust und sagst. Nun geh ins Bett damit du morgen früh ausgeschlafen bist. Ich werde dich um 6 Uhr wecken. Dies ist keine Bitte aus Angst deiner Mutter, sondern ein Befehl

nicht von mir als Vater, sondern als Trainer und Beschützer!“ Noch einmal schaute Sheyla‘s Vater ihr tief und ernst in die Augen, doch sie erkannte auch die Furcht die er mit sich trägt. All die Jahre war sie nun hier eingesperrt und jetzt plötzlich einfach so musste sie raus in die Welt des Krieges und des Hasses. „Ja natürlich Vater. Ich werde steht’s auf der Hut sein und all dass was der Lehrer erzählt im Kopf behalten. Du musst dir keine Sorgen machen, mir wird nichts passieren. Ich gehe nun Schlafen gute Nacht.“ Der Vater ging auf sie zu, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und ging wieder zur Tür. Bevor er sie schloss blieb er noch mal kurz stehen

und schaute sie an. „Gute Nacht, Sheyla. Ich habe dich lieb.“ Somit schloss er die Tür und verschwand. Es war so ruhig in diesem Zimmer das sie jeden einzelnen tropfen auf ihrer Fenster Scheibe Zählen konnte. Doch sie probierte in Gedanken zu verschwinden und all die Geräusche um sie herum zu vergessen. Dann Pustete sie die Kerzen, welche in ihrem Zimmer verteilt waren, wieder aus und legte sich in ihr Bett. Die zerknitterte Decke passte sich nun ihrem Körper an und füllte ihn mit wärme. Kurze Zeit später schlief Sheyla ein und vergaß all das was ihr sorgen machte. Am nächsten morgen weckte ihr Vater sie um sechs Uhr früh. Draußen war es

noch dunkel, doch Sheyla hatte das Gefühl als wäre sie schon Stunden wach. Die Angst um das kämpfen, die sie nun verspürte, bereitete ihr sorgen. Sie machte das kleine Licht ihres Schminktisches an und schaute in den Spiegel. Das Mädchen kämmte ihre langen Haare zu einem straffen, glatten Zopf nach hinten. Ihr Pony hing ihr vor den Augen und sie strich sie die einzelnen Strähnen aus dem Gesicht. Dann drehte sie sich um und sah den Haufen an Kleidung auf einem Stuhl liegen. Die Sachen musste ihre Mutter heute Nacht dort hingelegt haben. Eins nach dem anderem Nahm sie in die Hand und betrachtete es. Als erstes streifte sie

sich ein schwarzes enges Kleid über unter das sie eine schwarze kurze Leggings zog. Für den Fall das sie am ersten Tag schon sportlich unterwegs wären. Als sie fertig war ging sie in die Küche wo ihr Vater bereits auf sie wartete. Dort roch es schon genüsslich nach frischen Brötchen und gebrühten Kaffee. Sie nahm sich eine blaue Tasse aus dem Schrank, welche mit ihrem Namen beschriftet war. Jedes mal wenn sie auf diese Tasse blickte musste sie daran denken, wie sie mit ihrer Mutter darauf malten und die Tasse mit ihrem Namen verzierten. Wie schön friedlich die Tage damals noch waren, als sie noch nicht wusste in was

für einer furchtbaren Welt sie lebten. Ihre Mutter holte eine silberne Metallkanne, welche mit Kaffee gefüllt war und schenkte ihr welchen davon hinein. Der Duft war köstlich. Das Kind beobachtete den Dampf, des heißen Kaffees, wie er in das helle Licht flog und seinem Weg folgte. „Nun Sheyla, bist du bereit für das was dich heute erwarten wird?“ Fragte die Mutter mit ihrer ruhigen und sanften Stimme, während sie das Frühstück auf den Tisch stellte. Das Kind war so glücklich darüber eine Mutter wie sie zu haben. So fürsorglich und voller liebe. Egal was passieren würde die Mutter würde immer an ihrer Seite bleiben. Sheyla

schaute ihr in die Augen und atmete tief aus. Dann half sie ihr beim Decken und sagte erst mal nichts mehr. Sie holte die heißen, dampfenden Brötchen aus dem Ofen und nahm die wärme in ihrem Körper auf. Als der Tisch gedeckt war und sie sich vor den Silber, weißen Porzellantellern auf die Stühle setzten schauten die Eltern sie besorgt an. „Ich weiß nicht,“ Pustete Sheyla aus ihrer Atmung raus,“ Klar, ich bin aufgeregt was mich erwartet und hoffe ich habe mich so gut vorbereitet wie es geht, aber wer weiß ob ich es kann...“ Sie begann, vor Nervosität, mit dem Löffel in ihrer blauen Porzellan Tasse zu rühren. „...Ich werde mein bestes geben,

aber ich habe Angst.“ Der Vater haute laut auf den Tisch und stand auf. Die beiden Frauen zuckten zusammen und sahen ihn ernst an. „Kind. Du wirst es schaffen. Du wirst eine exzellente Kämpferin und unser Dorf stolz machen. Du wirst deine Familie Stolz machen. Die Angst musst du einfach verdrängen, schiebe sie aus deinen Gedanken und tu all den Mut und die Kraft zu dir die du besitzt.“ Dann senkte er seine Stimme und setzte sich wieder. Die Tochter lächelte ihm zu und hoffte dass er Recht hatte. Als sie fertig mit essen waren standen alle auf und zogen sich an. „Nun gut mein Kind, du musst los. Das Training beginnt gleich.“ Sie nickte ihm

zu und ging noch einmal kurz in ihr Zimmer um all ihre Sachen zu packen. Noch einmal kämmte sie ihren Zopf stramm nach hinten und zog sich ihre schwarze Lederjacke über. Als sie angezogen war ging sie aus der großen, weißen Haustür, die steinerne Treppen hinab. Vorne, auf der Straße, wartete schon Ihr Vater auf sie und sie gingen streng und ruhig neben einander her. Die Dunkelheit entschwand langsam und Sheyla sah wie die Sonne auf ging. Das Dorf in dem sie lebten war ruhig. Noch keine Menschenseele war wach und die beiden genossen den letzten ruhigen Moment, bevor sie beim Trainingslager ankamen. Als sie da waren, blieb ihr

Vater vor einem großen schwarzen Zelt stehen, aus dem man schon die Kampf schreie hörte. „Nun, ich wünsche dir viel Spaß. Und hoffe du lernst gut.“ Sie nickte ihm zu und betrat das Zelt. Kurze Zeit stand der Vater noch davor und beobachtete sie beim hineingehen. Doch er wusste genau, das er sie ab jetzt ihren Weg alleine gehen lassen musste. Dann ging auch er. Vor ihr stand ein Lehrer er war schwarz gekleidet und zeigte all den Schülern wie man zum Ninja wurde. Als er das Mädchen sah begrüßte sie ihn und stellte sich an einem leeren Platz dazu. Nach vielen Stunden Training waren sie mit dem heutigen Tag Fertig und Sheyla war völlig außer Atem. All diese

Akrobatik und der Sport den sie heute gemacht hatten, das war sie nicht gewohnt. Allgemein machte sie sehr selten Sport und ihre Ausdauer verschwand daher relativ schnell. Nachdem sie sich bei dem Lehrer verabschiedet hatte, ging sie wieder nach Hause und erzählte Ihren Eltern von ihrem ersten anstrengenden Trainingstag. Wie sie lernten weit zu springen, so schnell zu rennen wie der Blitz und die Grundlagen eines Ninja's erfuhren. Danach fiel sie Todmüde und erschöpft ins Bett. Nun sind schon viele Tage vergangen. Sheyla war schon oft beim Training und hatte sich ins gute verändert. Ihre

Ausdauer war nun um einige Level gestiegen und ihre Geschicklichkeit und Geschwindigkeit hatten sich ebenfalls verbessert. Sie war nun schon fast eine Ninja Kämpferin. Ihr Vater hatte sie nun ein paar Mal mit zum Jagen mitgenommen, damit sie lernte mit Waffen umzugehen. Dies war nicht Ihre schönste Zeit, aber da musste sie durch. Im Großen und Ganzen fand sie es doch ganz in Ordnung, da sie nun auch mal die anderen Kreaturen gesehen hatte und erfahren hat wie furchtbar auch diese sind. Sheyla wollte sich zwar auf keine der beiden Seiten stellen da beide bösartig waren und töteten, doch die Menschen waren ihre Familie und diese

konnte sie nicht im Stich lassen. Eines Mittags kam ihr Vater auf sie zu als sie, im Garten, gerade beim Wurf Training war. „Sheyla. Du bist nun bereit alleine auf die Jagd zu gehen. Du wirst diese Bestien finden und töten, wenn du das nicht schaffst dann betäubst du sie mit diesem Pfeil und nimmst sie hier gefangen. Ich glaube an dich. Du bist nun schon ein sehr Starker Ninja geworden. Du schaffst das!“ Dann legte der Vater ihr die Pfeile in die Hand und ging wieder. Sheyla schaute erst auf ihn dann auf ihre Hände wo drei Betäubungsmittel drinnen lagen, dann wieder auf ihn. Ich soll wirklich alleine Kämpfen? Das schaffe ich doch niemals.

Aber ich kann nicht nein sagen, meine Familie soll stolz auf mich sein. Sie nahm die Pfeile fester in die Hand und bildete zwei Fäuste. Dann warf sie aus Wut und Angst noch einen letzten Dolch, welcher direkt ins Schwarze traf. Sie musste lächeln. Vielleicht würde sie es ja doch schaffen. Nun Trainiert sie schon seit langer Zeit und immerhin wird sie in ein paar Tagen 16. Also ging sie ins Zelt wo ihr Trainer war und holte sich ihre Kleidung. Sie sah schon wie eine echte Ninja Kämpferin aus. Das schwarze Gi bedeckte ihren Körper und die drei Tücher verbargen ihr Gesicht in der Dunkelheit. Ihre langen Haare Bund sie nun zu einem Dutt und bedeckte diese

mit einer dunklen Maske, wo nur ihre Augen zum Vorschein kamen. Nun war sie bereit zu Kämpfen. Also ging sie hinein in den dunklen Wald, auf der Suche nach all dem was bei den Menschen Bestie genannt wurde. Als sie vor dem Wald stand schaute sie noch einmal um sich. Sie war ganz alleine, bei diesem großen, dunklen Wald. Es wurde langsam immer später und die Sonne ging immer mehr unter. Bis man bald nichts mehr sah. Sie schlich Schritt für Schritt durch den Wald und kletterte auf den ersten großen Baum den sie sah. Von dort aus konnte sie alles gut beobachten. Der Nachthimmel war schwarz und der Boden des Waldes war

voller Nebel. Immer wieder erschrak Sheyla sich durch das laute Gezwitscher der Vögel und das Gekrächzte der Raben. Leise sprang sie von Baum zu Baum als sie direkt unter sich jemanden sah. Da es dunkel war und man nicht viel erkennen konnte sprang sie ihn an und fesselte ihn mit einem Ihrer Tücher. Dann hielt sie ihm einen Dolch gegen die Kehle und hielt ihn fest. „Hey, Warte, warte. Lass mich los. Ich gehöre zu euch. Ich bin keine Bestie. Sondern war gerade selber auf der Suche nach einer. Bitte lass mich frei. Ich bin nicht böse.“ Er streckte seine Hände nach oben und sprach etwas beängstigt aber mit einem kleinem lächeln zu ihr. Dann

schaute sie ihn genauer an und bemerkte dass er wie ein ganz normaler Mensch aussah. Das war kein Wolf was sie dort gefangen hatte. Sie hätte beinahe einen Menschen umgebracht. Sheyla war vollkommen schockiert von sich selbst und konnte sich nicht bewegen. Dann stupste er sie mit seinem Finger an um ihr zu sagen dass sie ihn immer noch fest hielt. Leicht erschrocken lies sie ihn fallen und ging einen Schritt zurück. „Oh mein Gott! Das tut mir ja so leid. Das wollte ich nicht!“ Ihre Stimme zitterte und ihr Körper war immer noch starr vor Schreck. Sie sah wie der Mann sich aufraffte und seine Kleidung richtete. „Das macht doch nichts, du hast

mir ja zum Glück nicht wehgetan. Aber deine Griffe sind schon ganz schön kräftig muss man ja lassen. Ich hätte auch nicht erkannt ob es ein Mensch ist oder nicht bei der Dunkelheit, also keine sorge alles gut.“ Dann schaute sie ihn noch einmal in sein schwarzes, mit Schatten besetztes Gesicht und fing leicht an zu Lächeln. „Okay dann bin ich ja beruhigt. Ich habe dich echt für einen Wolf gehalten, von unten sahst du so aus.“ Er reichte ihr die Hand hin und sie ihm ihre. „Hey. Ich bin Jou, und du?“ Sie schaute weiter in sein Gesicht. Sie konnte zwar nichts sehen aber sie spürte dass er wunderschön war. „Mein Name ist Sheyla. Und wie gesagt ich war

gerade auf der Jagd.“ „Willst du noch weiter jagen oder soll ich dich nach Hause bringen?“ Ein lautes Zwitschern, sorgte dafür das Sheyla wieder zusammen zuckte und sie musste anfangen zu lachen. „Es würde mich sehr freuen wenn du mich nach Hause bringst. Ich glaube ich habe heute erst mal genug von dem Wald.“ Dann mussten beide lächeln und er führte sie wieder Richtung Ausgang. „Wie lange bist du schon auf der Jagd?“ Fragte er sie als er das Schweigen zwischen den beiden bemerkte. Sie schaute auf den Boden und dann in den schwarzen Himmel. „Noch nicht so lange. Ich habe gerade erst angefangen und werde in ein

paar Tagen 16, daher muss ich mich vorbereiten. Aber ich halte eigentlich nicht so viel von der ganzen Sache. Ich bin kein Mensch der einfach nur tötet. Früher war ich zuhause eingesperrt und habe nie verstanden warum meine Eltern die Kreaturen immer so beleidigten und verabscheuten, aber dann war ich draußen und habe gesehen das diese auch nicht sonderlich freundlich waren, daher habe ich ewig lang einfach nur gehofft in diesem Zimmer bleiben zu können und später ein neues Leben ohne Krieg führen zu können. Doch nun bin ich hier. Und probiere tatsächlich zu töten.“ Auf einmal hörte sie auf zu reden. Sie vergaß völlig das die

Menschen diese Wesen verabscheuten und sie hat ihm gerade alles erzählt. Ihr ganzes Geheimnis. Er wird sie bestimmt verabscheuen und hassen. „Oh nein. Tut mir leid. Das habe ich nicht gesagt. So meinte ich das nicht. Ich...“ Jou unterbrach sie und nahm sie in arm. „Mach dir keine Sorgen, ich bin auch gegen den ganzen Krieg den es hier gibt. Ich habe probiert in den Wald zu gehen und nur so zu tun als würde ich Jagen. Habe mir schon viele Lügen ausgedacht damit ich nicht töten muss. Es ist nicht leicht, aber manchmal klappt es. Ich werde es niemandem erzählen.“ Dann schaute sie ihn an und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Sie drückte sich ganz

fest an ihn um einfach diese Nähe zu spüren und war überglücklich das sie endlich jemanden Gefunden hatte der sie verstand. Der nicht immer nur sagte Töten, töten, töten und Hass, Hass, Hass. Endlich hatte sie jemanden gefunden der war wie sie. Minuten verstrichen und sie war weiterhin in seinen Armen. Er drückte sie immer mehr an sich und sie wollte nicht das er sie wieder los lies, es fühlte sich so toll an. Dann blickte sie mit ihrem Kopf nach oben und probierte ihm in seine Augen zu schauen. Sie konnte seinen warmen Atem in ihrem Gesicht spüren. Und sah wie er ihr zu lächelte. „Ich bin so froh jemanden gefunden zu haben, mit

dem ich darüber reden kann.“ Dann nickte er ihr zu und die beiden sagten kurze Momente lang nichts. Ihre Gesichter kamen sich immer näher und die beiden Küssten sich Sanft. Sheyla‘s Herz zog sich zusammen und sie hatte noch nie etwas Schmerzhafteres gespürt als dies.Langsam fiel eine Träne auf den Boden und Jou wusste was nun geschah. Er schwor sie im nächsten Leben immer noch zu lieben und lächelte ihr ein letztes Mal zu. Dann verspürte er einen kräftigen Schmerz in seiner Hüfte und sie ließ ihn total erschrocken los. „Es tut mir so leid. Ich habe dich gesehen, wie du dich in einen Menschen verwandelt hast. Du warst so Nett, aber

es ist meine Pflicht dies zu tun. Es tut mir leid.“ Er sank langsam zu Boden und schaute ihr noch einmal tief in die Augen. „Es ist okay. Ich liebe dich.“ Nun sank auch sein Kopf zu Boden und er bewegte sich nicht mehr. Sheyla viel zu Knie und lies den Dolch fallen. Sie legte ihren Kopf auf seinen Körper und begann nun noch mehr zu weinen. Endlich hatte sie mal Liebe gespürt und dann war es gelogene. Stundenlang lag sie da bei diesem beweg losen Körper und rührte sich nicht. Als sie ihre Augen öffnete sah sie in die helle Sonne. Ich muss wohl eingeschlafen sein. Sie blickte hinab und sah den Körper noch immer dort

liegen. Dann stand sie auf ging zu einem Baum und begann mit ihren Händen ein Loch zu graben. Dort legte sie anschließend Jou‘s Körper hinein und schüttete die Erde wieder drüber. Als sie den Dolch auf dem Boden sah, grub sie noch ein kleines Loch und vergrub ihn daneben. Als sie fertig war ging sie nach Hause, mit der Hoffnung dass niemand da wäre. Sie schlich sich in den Flur, und sah auf der anderen Seite des Hauses ihre Eltern im Garten arbeiten und Trainieren. Also ging sie schnell in ihr Zimmer und schloss die Fenster. Sie setzte sich auf ihr Bett und ihre leuchtenden Augen begannen sich wieder mit Tränen zu füllen. Diese zehn

Minuten waren die schönste Zeit ihres Lebens und jetzt ist alles vorbei. Ich kann hier nicht weiter leben. Ich habe meine Liebe getötet und ich musste es sogar. Ich kann nicht, wie soll ich das erklären. Sheyla ging zu ihrem Schreibtisch und setzte sich. Sie holte sich einen Zettel und Ihre Feder und begann einen Brief an ihre Eltern zu schreiben. Immer wieder fing sie an zu schreiben doch nach einem Satz zerknüllte sie den Brief wieder, wusste einfach nicht was sie ihnen sagen sollte. Wie sie es ihnen erklären sollte. Jedes mal aufs neue musste sie wieder weinen und begann von vorne zu schreiben.

Hallo Mutter, Hallo Vater, Es tut mir sehr leid. Ich kann hier nicht mehr bleiben. Ich habe zu viel getan, was man hier nicht tun darf. Dieses Leben ist nicht meins. So möchte ich nicht leben. Nun werde ich reisen. Probieren das Leben, welches ich führen möchte zu finden. Bitte vermisst mich nicht! Ich habe zu viel getan weshalb ihr mich hassen müsst. Ich kann es euch nicht verraten, denn ich schäme mich. Aber ich kann es auch nicht Ändern. Und deshalb muss ich gehen. Es tut mir Leid. Ich werde euch niemals vergessen. In liebe eure Tochter Nachdem sie den Brief geschrieben hatte,

las sie ihn noch einmal durch und legte ihn anschließend neben ihrer Feder und einer kleinen Statur, welche ihre Mutter ihr mal geschenkt hatte, auf den Schreibtisch. Dann stand sie auf und holte einen großen schwarzen reise Rucksack aus dem Schrank. Dort packte sie all ihre wichtigsten Sachen, die sie für ihre Reise benötigte, ein. Die unpraktischen Sachen wie Kleider und Hakenschuhe lies sie dabei im Schrank. Nur ihr Nachtkleid aus Seide und ihr schwarzes Kleid, welches sie am ersten Trainingstag anhatte, legte sie zu ihren Hosen dazu. Anschließend schlich sie sich leise wie eine Maus in die Küche und packte sich einen Korb mit Wasser,

Brot und etwas Obst zusammen. Welchen sie anschließend ebenfalls in den Rucksack legte. Als sie all ihre Sachen beisammen hatte, schlich sie sich wieder aus dem Haus. Tagelang lief sie im Wald herum und suchte das was sie sich unter ihr Leben vorstellte. Sie schlief unter Sternen Himmel, bedeckt bloß mit einer Wolldecke und versteckte sich bei regen in einer Höhle, wo sie sich ein Lagerfeuer machte um nicht zu erfrieren. Es waren aufregende aber sehr anstrengende tage die sie dort draußen in der Wildnis verbrachte. Die Vögel zwitscherten laut und hielten sie oft vom schlafen ab. Was dafür sorgte das sie noch mehr Zeit hatte um zu suchen.

Es war ungewohnt für sie das essen so aufteilen zu müssen, dass sie gerade so nicht verhungerte. Und das trinken an kleinen Quellen, die sie im Walde fand, wieder auf zu füllen. Ab und zu als es dunkel wurde ging das Mädchen auf die Jagd. Nicht nach etwas großem. Nein. Etwas kleines reichte ihr vollkommen. Ein Hase oder ein Vogel. Welches sie am Lagerfeuer grillen konnte. Da sie nicht wusste wie lange ihre Nahrung noch reichte. Immer weiter ging sie den Wald hinein, doch sie hatte nicht viel Glück mit der Jagd. Also musste sie das restliche essen, welches sie besaß, aufbrauchen. Als es wieder dunkel wurde und Sheyla merkte wie ihre Beine

fasst zusammen brachen und ihre Augen, von dem wenigen Schlaf den sie bekam fast anfingen zusammen zu fallen, entdeckte sie ein kleines wunderschönes Haus. Welches einsam und allein im Walde stand. Niemals hätte sie gedacht das sie hier ein Haus findet. Sie sah ihre letzten Stunden schon vor sich, doch als sie dies sah, merkte sie wie das Leben in ihr zurück kam. Mit letzter Kraft rannte sie auf das weiße kleine Haus zu und hoffte das dort nette Menschen lebten. Die ihr etwas zu essen geben könnten und vielleicht einen Schlafplatz, doch als sie dort ankam war das Licht aus. Sie klopfte an die Tür doch niemand öffnete sie. Also setzte sie sich auf die

Bank neben dem Haus und bereitete dort ihren Schlafplatz vor. Sie würde einfach bis zum morgen warten und hoffen das sie die Nacht überlebte. Morgen früh würde bestimmt jemand da sein und ihr öffnen. Mit verkrampften Magen und schmerzenden Beinen schlief sie dann irgendwann auf dieser harten Holz Bank ein. Sie beobachtete noch ein letztes mal die Sterne und hoffte das morgen ein besserer Tag wird.

kapitel iii
gumiho

Der Kühle Wind wehte um die Wände und sie beobachtete den Schnee langsam auf den Boden fallen. Mit einem langem Atemzug schloss sie das Holzfenster wieder und setzte sich an ihrem Schreibtisch. Die Nacht war nah. Die kleine Kerzenflamme schwankte hin, und wieder herr. Sie griff zu ihrer Feder und schrieb ihren Namen nieder. Bing Bing. Sie konnte sich nicht erinnern wann sie diesen Namen zuletzt gehört hatte. Sanft nahm sie das Papier zur Hand und las es ein letztes Mal. „Liebe geliebte Familie.

Es war lange her das ich etwas gesagt habe. Ich wollte schweigen und weiter leben wie ihr es mir geschaffen habt, doch mit der Zeit weiß ich nun das ich nicht hier her gehöre. Ich bin allein und habe Angst. Angst davor allein zu sein. Es gehört sich nicht euch zu verlassen. Die Liebe die ihr mir mal gegeben habt schulde ich euch, ich habe keine Hoffnung das ich euch dies eines Tages wieder geben kann oder den Menschen den ihr verlohren habt. Es tut mir dafür sehr leid aber ich glaube sie wird nach dieser Nacht nicht mehr existieren. Ich habe keinen Mut mehr dazu nach eurer Verzeihung zu fragen, dafür das ich nicht

sie bin. Ich werde euch nie vergessen und immer ehren, da ihr meine Familie seid und euer Blut in mir fließt. In liebe Bing Bing.“ Sie war ein vollkommen Normales Mädchen, in einer Menschenfamilie aufgewachsen. Doch vor 4 Jahren wurde sie anders. Alle ihre Geschwisster waren Menschen, doch sie wurde als Lydisianer im Blut geboren. Dieses Schiksal hatte sie sich nicht aussgesucht doch ihre Eltern waren die Menschen die sie hassten. Ihre Mutter die sie immer über alles liebte, ekelte sich vor ihr und vertraute ihr nicht mehr. Es fing alles an als sie von ihren Geschwisstern entfernt

wurde und über die jahre wurde die Liebe zu Hass. Bing Bing musste die Schmerzen und Wandlungsprozesse alle alleine ertragen. Ihre Eltern schickten sie nie zur Gumiho Schule da sie nicht wollten das irgend Jemand weiß das sie ein Lydisianer gebohren hatten. Aus diesem Grund blieb sie ein schwacher kleiner weißer Fuchs, ohne jägliche Kontrolle über sich selbst. Ihre Sachen lagen bereits gepackt auf dem Bett, still sah sie auf den Brief und wartete darauf das, die Sonne volkommen untergegangen war. Sie selbst konnte nicht glauben, dass sie bald für immer diesen Ort verlassen

würde. Zwar hang dieser Ort mit viel Leid zusammen, doch konnte sie sich nicht vorstellen wie es wäre woanders zu leben. Sie meldete sich selbständig an dem Gumiho Internat an. Es war ihre einzge Möglichkeit um sich unter Kontrolle zu halten. Laut den Menschen ist es ein schrecklicher Ort an dem sich Lehrer und Schüler zerfetzten. Dort ist es üblich dass die Stärkeren die Schwächerin unterdrückten. Wie einschüchternd das auch klingen mochte, Bing Bing konnte es kaum erwarten Jemanden zu treffen der so war wie sie. Kaum funkelten die Sterne am klaren Nachthimmel nahm sie ihre Tasche. Mit

schnellem Herzschlag zögerte sie, doch dann öffnete sie die quitschende Holztür des Dachbodens und schlich sich runter. Jeden Schritt versuchte sie sanft abzurollen damit niemand es bemerkte. Ein Blick zurrück führte sie auf das Schloss der Tür. Dies lies sie zurrück denken, als sie sich währte und ihre Mutter sie einsperrte. Die Lauten schreie und das Klopfen an der Tür schallten ihr immer noch im Kopf. Daraufhin schmerzte ihr alles. Ihre Aufregung damals ließ sie spitze Fuchszähne und einen weißen Schwanz bekommen, doch nach 4 Jahren konnte sie es noch gerade vermeiden sich ganz zu transformieren. Sie atmete tief ein

und wieder aus um sich zu beruhigen, wobei ihr Schweif verschwindete. Im Flur war ein kleines knistern zu hören. Der Kamin im Wohnzimmer war an. Nun klopfte ihr Herz noch schneller. Das flackernde Feuer ließ die Schatten an der Wand Tanzen. Ganz leise ging Bing Bing vorran um nach zu sehen wer dort noch war. „Bing Bing.“ Erschrocken zuckte sie zusammen. Es war ihr Vater der dort auf dem Teppich saß und ins Feuer schaute. „Vater.“ Erwiederte Sie. „Willst du wirklich gehen?“ Seine Stimme war nicht wie immer laut und rau. Er klang sanft und leicht bedrückt. „Ich...“ Versuchte sie ein Satz zu finden doch es kam nichts.

Sie wollte gehen, so sehr. Nun hatte sie Angst darum wieder eingesperrt zu werden. Doch war sie noch zu verblüfft, wieso ihr Vater mit ihr redete, oder es sogar wusste. Mit seiner Hand deutete er sie daraufhin sich neben ihn zu setzen. Zögernd legte sie jeden Schritt vor sich. Ein Blick auf seine Hand und noch nie zuvor ist ihr aufgefallen wie sehr alt er nun geworden war. Die Falten auf seiner knochigen Hand brachen eine Laviene in ihr auf. Sie musste tief Luft holen bevor die Tränen aus ihren Augen rannen. Die Stimmer ihres Vaters zu hören machte sie so sehr glücklich, sie konnte sich nicht unter kontrolle halten und stürzte ihm in die Arme. Kleine weiße und

spitze Fuchsohren standen aus ihren Kopf durch ihren Haaren auf. Ihr Vater arbeitete so hart nur um ihre Familie zu ernähren unterdessen sie, sie kann sich nicht vorstellen das er nach den Jahren endlich mit ihr geredet hat. „Es tut mir so leid, dass ich deine Tochter jetzt einfach so mitnehme.“ Schluchtzte sie und umarmte ihn noch fester. Mit der Erwartung das er sie weg schob, spührte sie seine Hand über ihre Haare streicheln. „Bing Bing. Du bist nicht die Tochter ich mir gewünscht habe, doch du bist meine Tochter, innerlich bist du Bing Bing und nicht Gumiho, also sag nicht das du sie mit nimmst.“ Sagte er sanft so sanft wie Bing Bing es nur

kannte als sie noch klein war. Als ihre Geschwisster sie geärgert hatten und sie zu ihren Vater lief. Doch seit dem sie so ist, hatte er nie wieder auf sie geachtet. Keiner hatte es. Verblüfft sah sie mit ihren großen Augen zu ihrem Vater auf. „Ich weiß das du gehen musst. Ich wollte dir ein letzten Rat als Vater geben.“ Sie nickte einmal und ihr Vater lächelte kurz. „Ich weiß das es dort draußen nicht leicht ist, es ist niemandens Schuld . Glaub an dich und Kämpfe für ein Schönes Leben. Die Besonderen sind Anders. Dieser alte man Glaubt an dich.“ Plötzlich bekam Bing Bing ein Bild zu sehen das sie noch nie kannte. Ihr Vater verlohr eine

Trähne. „Ab den Moment an dem du diese Tür verlässt wirst du nicht mehr meine Tochter sein.“ Bing Bing stand auf und wischte Ihrem Vater die Trähne aus dem Gesicht. Lächelte und Nickte. Sie wusste ganz genau das er sie damit befreite und ihr seinem Segen gab sie selbst zu sein. Beide standen auf und ihr Vater drückte ihr eine Jadegrünen Armreifen in die Hand. „ Das schenk ich dir. Dieser Armreifen soll dich beschützen und an diesen alten Mann erinnern.“ Immer noch konnte sie nicht aufhören zu trähnen. Ihr Vater legte ihr den Jadereifen um den Arm, als sie zu Knie ging und sich 3 mal zum Abschied verbeugte. „Ist schon ok mein Kind. Nun

geh.“ Sagte er nun kälter. „Danke Vater“. wischte sich das nun starke Mädchen die letzten Trähnen aus den Augen und verschloss die Tür leise. Draußen an der frischen kalten Winterluft fühlte sie sich nun erleichtert und frei. Jeden Schritt nur vorran und kein Blick zurrück. Ein weiter Weg lag vor ihr, so weit wie der breite Nachthimmel. Doch das war ihr egal. Am Waldrande angekommen konnte sie einfach ihre Energie dem freihen Lauf lassen. Sie hop die Hand und wurde zu einem wunderschönen Gumiho. Schnell wie der Wind läuft und springt sie umher einfach geradeaus in die dunkelheit, dabei mit einem

unglaublichen Gefühl, das sie etwas erwartete. Die Frische Luft fllog ihr gegen das Fell, sie konnte nun meilenweit sehen, richen und ihre Pfoten können alles tasten. Ihre Augen glitzerten vor Freude. Mit der großer Entschlossenheit alles zurrück zu lassen, legte sie auch ihren Namen ab. Nun soll ihr Name Jamiho sein. Um sich selber daran zu erinnern was ihr Vater sagte und daran das sie ein Gumiho ist und auch stolz darüber. Sie braucht keine Angst mehr davor haben wer sie ist. Den sie ist ein Gumiho. Mit der Entschlossenheit trotzdem menschlich zu bleiben und zu lieben besuchte sie die Gumihoschule. 1 Jahr

schlug sie sich durch ihre eigenen Kräfte und versuchte sich zu kontrollieren. Zu meditieren und die Heilkunde zu erlernen. Sie konnte sich für Verschiedene Kampfarten entscheiden doch um friedlich zu bleiben erlernte sie Das Heilen mit Kräutern und Akkupunktur. Währendessen arbeitete sie in einem Teehaus unter dem Namen Jamih um unter Menschen zu sein und zu trainieren ihre Gefühle unter Menschen zu kontrollieren. Nun konnte sie bereits unheimlich weit springen doch ihre Gumihokräfte kann sie noch nicht in Form von Mensch ausführen. Bis Heute. Nun wohnt sie im

Obergeschoss des Teehauses in der Stadt. Ein und ein halbes Jahr sind nun vergangen. An dem Heutigen Frühlingstag wusste Jamih das was ganz besonderes passieren wird. Sie spührte die Energie in sich und wusste es ist so weit. „Jamih heute kommt der Sohn des Teegeschäftes. Aber wir haben kein Kaisertee mer.“ Sagte die Cheffing zu ihr kaum als sie die Treppen runter kam. „Ja ich wollte gerade los gehen.“ Antwortete sie mit ihrer sanften Stimme. Dabei waren plötzlich alle Blicke der Kunden auf sie gerichtet. Jamih lächelte und ging an ihnen vorbei und hinterließ eine Spur an wunderschönem Duft. So

mehr Fortschritte sie im Gomiho sein machte, desto anzüglicher wurde sie für die Männer. Sie selber konnte nicht verstehen warum alle Mensche Gumihos für Flitchen halten und Ehebrecher. Nur weil sie von geburtan dafür bestimmt sind diese Fähigkeit zu haben musste ihre Charakter nicht so sein. Obwohl sie es genoß diese Aufmerksamkeit zu bekommen. Zum Teesammeln ging sie auf die Berge. Die so wunderschön waren. Groß mit Bächern und Wasserfällen. Sie Meditiert immer eine halbe Stunde nach dem sie den Tee aufgesammelt hat. Der Weg hinauf auf den Gipfel ist anstrengend doch hat sie immer wieder jeden Tag

spaß daran. Jede Stufe die an den seiten des Berges rein gemeiselt wurde war ein schritt nach oben und solang sie das Ziel nicht verlohr war sie glücklich. In der Vergangen Zeit wurde Sie zu einem fröhlichem, glücklichem, zielstrebigen und spaßigem Mädchen. Mit viel Freude schreitet sie jeden Schritt nach Oben. Oben angekommen, wischte sie sich den Schweiß von der Stirn ab und sah den Anblick ihres Lieblingortes. Die Sonnenstrahlen ließen die feuchten Kaiserteeblühten glitzern. Vogelgezwitscher war zu hören und von weitem dieWasserfälle. Jamih hockte sich hin und pflückte die Blühten und bevor sie die in ihrem Korb legte pustete

sie mit ihrem frischen Fuchsatem die Wassertropfen von ihnen. Aus diesem Grund wurde der Tee bei ihnen am besten verkauft. Lächelte sie. Nach dem sie sie alle aufgesammelt hatte setzte sie sich im Schneidersitz an einem Stillen Ort, schließt ihre Augen und konzentriert sich darauf in Menschengestalt Gumiho zu sein. Sie Lauschte den Wäldern in ihrer Umgebung. Sie Trainiert jetzt schon seid dem sie angefangen hat im Teehaus zu arbeiten, doch konnte sie ihre Kräfte nicht auf ihr Mensch umleiten. Sie öffnete ihre Augen wieder, spitzte ihre Lippen und runzelte die Stirn. Dabei wunderte sie sich wieso nichts zu hören

war.Krampfhaft drückte sie ihre Augen zu als plötzlich die Energie in ihrem ganzen Körper zu spühren war. Sie konnte nun 100 meterweit kleine Vögel zwitschern hören, kleine Tautropfen und runterfallen. Mit der Hand und den Füßen konnte sie durch Schall erkennen was wie weit ist ohne die Augen zu öffnen, doch konnte sie nicht erkennen was. Sie öffnete ihre Augen und sah hinter sich. Ihr Schwanz war auf einaml da und wedelte hin und herr. Sie lachte und sprang auf. Es waren jetzt zwei. Das bedeutete sie ist eine Stufe weiter gekommen. Zwar dauert es noch lange bis sie 9 hat aber, das ist ein riesen Fortschritt. Doch kaum zog sie einen wieder

weg, konnte sie nicht mehr weit hören und spühren. „Tja Übung macht den Meister.“ Seufste sie und zog auch den anderen Weg. Nun beeilte sie sich schnell zurrück bevor die Cheffin schünpfte. Mit dem Korb schwänkend , hüpfte sie nach Hause. „Da bist du ja.“ War die Cheffins Stimme ein bisschen ernst aber nicht wütend. Sie übergab den Korb über den Tresen und ging richtung Treppe. „Jamih.“ Sie drehte sich um. Die Cheffin winkte sie zurrück. „Ja?“ „Das ist der Teehausbesitzers Sohn. Sag ihm doch hallo. Glaub nicht die haben nur dieses Geschäfft. Sie haben

beihneahe in jeder Stadt ein Laden.“ Jamin wusste nicht genau wieso sie ihn begrüßen sollte. Sie war doch nur eine Aushilfe. Doch bewegte sie sich rüber. Der Junge Mann trank gerade einen Tee und dachte über etwas nach als sich Jamih sich vor ihm stellte. „Guten Tag Sir. Mein name ist Jamih. Den Tee den sie trinken habe ich gesammelt.“ Sie lächelte so breit das es schon beihnahe komisch aussah. Aber dieses Gesicht setzte sie immer auf wenn sie freundlich sein möchte. Mit großen Augen stand der Junge Mann auf. „Mihn Le.“ Jamih lachte. „Ihr Name nehme ich an.“ Verlegen kratzte er sich am Kopf. „Ja.“ „So ist es.“ antwortete sie und ging. Eine

äußers merkwürdige Begegnung, dachte sie sich. Kurz zuckte sie die Schultern und ging die Treppen aufwärts in ihr Zimmer. Arbends war Jamihs lieblingszeit. Denn dann sprang sie immer aus dem Fenster auf das gegenüberliegende Dach und beobachtet diesen Jungen der immer zur gleichen Zeit draußen seine Kongfu Übungen machte. Sie weiß nicht wie er heißt doch wenn sie ihn sieht klopft ihr Herz, ihr wird warm und ihre wangen werden rot. Sie ist immer ganz vertieft wenn sie ihm zu seiht mit seinem angestrengten Gesichsausdrücken. Wenn er hin fiel würde sie am liebsten zu ihm runter springen und ihm auf helfen, doch

sie beobachtet ihn lieber. Mihn Le im Teehaus heute war schon sehr Stadtlich, trainiert und gut ausehend, doch in Jamihs Augen konnte keiner sich mit diesem Mann messen. Es fing alles vor einem Jahr an. Überall lag weißer unberührter Schnee auf den Boden doch einzelne Bluttropfen sanken in den Schnee hinein. In dem winter hatte ein Pfeil sie getroffen. Sie war zu leichtsinnig und glaubte man würde sie im Schnee nicht sehen. In dem Moment konnte sie noch weg laufen doch dank dem Pfeil konnte sie nicht zurrück in die Menschengestalt. Es wurde Kalt und sie verlohr Blut. Das Atmen fiel ihr immer

schwerer. In dem Moment gab es keinen Ausweg für sie als plötzlich dieser Junge Mann kam. „Kleiner Gumiho, es ist hier sehr Gefährlich.“ Er riss von seinem rechten Hosenbein Stoff ab und verbandierte Sie liebevoll. Währendessen sprach er zu ihr. Für den Anfang quitschte Jamih sehr doch dann sah sie ihm in die Augen. Sie konnte in dieser eiseigen Kälte so viel Währme spühren. Sofort hörte es auf weh zu tuhn. „Und jetzt geh und lass dich nicht wieder erwischen. Nicht alle sind so nett.“ Sie konnte danach schon wieder langsam gehen, doch stand sie noch da und sah ihn an. „Na los Hübsche, geh schon.“ Und so begegnete sie ihm das

erste mal, folgte seinem Gerruch und nahm den Job im Teehaus an. Jede Nacht kann sie sich an ihn erinnern, sein Gerruch, sein Lächeln, seine Stimme und seine tief braunen Augen. Am liebsten würde sie den ganzen Tag bei ihm sein. Doch das konnte sie nicht. Sie ist kein Mensch und egal wie sehr sie versuchte ihre Seele zu trainieren. Sie blieb kein Mensch. Eigendlich war sie sogar der Zorn einer Magieren die auf die Menschen gehetzt wurden sind. Bei dem Gedanken musste sie schmollen. Konnte sie jehmals bei ihm sein? Wie sehr sie sich wünsch er würde wissen das es sie gibt. Oder sein Namen wissen. Verträumt beobachtete sie ihn als

es anfing zu dämmern. Wolken zogen sich über die Stadt. Doch er trainierte stehts weiter. Da fing es prasselnt an zu regnen Jamih wurde unglaublich nass doch ihre Augen sind nur für Ihn. Starke Männer lassen sich auch nicht durch Regen ihr Trainig sausen. Schmunzelte sie in sich als sie doch merkte das es kalt wurde steht sie auf um zurrück zu springen, da rutschte sie nach hinten aus. Total erschrocken schrie sie im Fall. „Hilfe,“ Dabei eillte der Junge Mann. Sofort ließ er sein Schwert fallen und fing sie auf. Eine erschütterung und der er lag auf den Boden, und sie auf ihm, beide sahen sich erschrocken in ihre

Augen. Mit den Armen fest um ihre Hüfte hielt er sie fest. Während des schüttelnden Regen lagen sie einfach da.. Ihr Herz klopfte so doll das sie glaubte es würde ihr bald aus der Brust springen. Währendessen Fragte er sich woher er diese unglaublichen Augen schon mal gesehen hat. Am liebsten wollte sie so liegen bleiben. Und ein zweites mal hat er sie gerettet. Lächelte Jamih als der Junge zusammenzuckte und die Hände von ihrer Hüfte nahm. Jamih setzte sich eilig auf. „Danke.“ Verlegend sah sie auf den Boden. „Kein Problem.“ Antwortete er. Nun kam der Komische Moment an dem beide da standen und nichts sagten als er

wieder zu Wort Kam. „Es regnet.“ Sie Nickte. „ Lass unter ein Dach.“ Sagte er dan wieder. Jamih merkte garnicht das sie dazu kein Kommentar äußerte. „Dort ist ein kleines Pavillion.“ Zeigte sie auf ein schäbiges Holz Pavillion. Als Beide sich still nebeneinander stellten stieß er wegen dem Loch im Dach gegen ihre Schulter. Sie sah ihn an als er ganz rot wurde und sich weg drehte. „Wie lange dauert dieser Regen wohl?“ Fragte er. „Hoffentlich nicht lange. Antwortete sie, obwohl sie innerlich hoffte er würde nie aufhören. Zwar wohnte sie nicht weit von hier, doch diesen einzigartigen Moment wollte sie nicht verschwenden. Immerhin

wusste er nun das es sie gibt, doch das würde demnächst noch schwerer werden , da sie immer noch nicht bei ihm sein konnte egal wie sehr sie es sich erhoffte. Da drehte er sich plötzlich wieder zu ihr und nahm tief luft. „Mein Name ist Jang Guk.“ Sie lächelte. „Jamih.“

kapitel iv
krieger

Kaum schloss er seine Augen konnte er an nichts anderes denken. Ihre großen dunklen Augen, ihre Porzellan weiße und reihne Haut. Er atmete ein. Ihre pechschwarzen Haare dufteten so unglaublich gut. Immer noch schwirrte ihr lieblicher Duft um ihn herrum. Noch nie zuvor dachte Jang Guk er würde jehmals ein Mädchen so begährenswert finden. Er hielt sich immer sehr an die strengen Hausregeln und Zeremonien. Dem Stamm zuvolge gehört er der Familie Chin an. Unter den Menschen ist diese Familie eine Legende ein Wunder und

steht desshalb in der Gesseltschaft am höchstrangigsten. Denn ihr Blut war reihn und unverwüstlich. Herr Chin war der Jenige der Lydisia damals das Nein Wort gab und sie damit zurrückwies. Er steht in der Geschichte als der Mann, der die Reihnheit Menschens verteidigt und beschützen wollte. Das was ihn so bewundernswärt machte war die Tatsache das er auf seine Liebe verzichtete um die Menschen zu beschützen. Auch wenn Lydisia damals erst desswegen den Fluch vollbrachte, blieb seine Familie bis zur jetziegen Generation reihnblühtig. Manche glauben das Lydisia aus Wut und

Entäuschung den Fluch sprach, doch die großr Liebe an Herrn Chin ihn doch verschonen lies. Aber dies waren nur Theorien. Manche sagten Lydisia hätte ihre Seele verlohren als sie es tat und die Chins einfach nur zu Mächtig waren. Villeicht war es auch nur ein Wunder, drum war zu verstehen das seine Eltern ihm eine Frau suchten, die auch in ihrem Rang sind. Doch nun machte er sich große Sorgen das sie es nicht sein wird. Er wollte sich nicht verlieben, denn dan hieß es für ihn kämfen. Er stand auf und geht ans Fenster. Der Mond ist Heute Rund. Alle Wolken wurden ausgeschüttelt. Die klare Nachtluft schob ein kleinen Windstoß ins

Zimmer. Er musste schmunzeln als er an Ihr Lächeln dachte. Am nächsten Morgen saß die Familie Chin zusammen am Frühstückstisch. Jang guk, seine 3 Schwestern und 4 Brüder. Gesittet sitzen sie alle um den Tisch. Jang Guks Hände waren ganz feucht vor nervösigkeit. Er kann es kaum erwarten seinen Eltern von ihr zu erzählen. Es musste unbedingt aus ihm raus. Seine Eltern suchten seid 2 Monaten für ihn eine Frau und im Herzen wusste er wer es werden sollte. So schnell wie möglich aß er auf. Einen Löffel nach dem anderen wurde die Morgensuppe von ihm verschlungen. „Du hast es immer so

übereillig Jang.“ Sagte seine Mutter mit einem Lächeln im Gesicht. „Männer haben es immer eillig.“ Lachte sein Vater. „Ja das hat er von dir.“ nun schob seine Mutter die Schüssel zur Seite. „ Was ist los? Seid einigen Tagen hast du dieses breite Grinsen in deinem Gesicht. Willst du uns nichts erzählen?“ Jang guk sah um die Rude. Alle waren gespannt darauf. Er legte den Silberlöffel in die Schale und lachte verlegen. „Ich habe jemanden kennen gelehrnt.“ Sofort grummelte es nur so von Fragen im Essahl. Dabei musste Jang Guk nur daran denken wie er ihr beibringen sollte das er sie mag. Sehr sogar. „Ruhe!“ Klopfte sein Vater auf

den Tisch. „So jetzt erzähl mir ruhig von ihr. Wenn sie dementsprechende Kreterien besitzt werde ich dir erlauben um ihre Hand an zu halten.“ Seine Mutter fügte dem hinzu: „ Natürlich würden wir sie und ihre Eltern gerne zum essen sehen.“ Da musste Jang Guk schon schluchsen. In den letzten Tagen hatte er ihre wunderbare und offene Persöhnlichkeit kennen gelehrnt aber auch dass sie keine Eltern hat und nicht sonderlich reich war. „Sie hat eine Ausbildung zur Heillkunde gemacht.“ Er beobachtete die skeptischen Blicke seiner Eltern. Denn ein Mädchen von hohem Ansehen musste nicht arbeiten und erst recht nicht etwas erlehrnen. „Sie

ist ein sehr gutherziger Mensch.“ Fuhr er fort doch am Tisch war Stille. Er wusste genau wie Begeisetrung bei seinen Eltern aussah und das wahren sie eindeutig nicht. „ Kind. Du kennst die Standards unserer Familie.“ Schüttelte seine Mutter den Kopf. „Ich wieß das wir diese besitzen.“ Sah er seinem Vater in die Augen. Mit der Hoffnung er würde seine Mutter umstimmen. Da zwinkerte Herr Chin ihm zu. „Jang Guk. Das geht wirklich nicht. Aber erzähl mir doch wie du sie siehst.“ Ein schiefen Blick zu seiner Mutter die skeptisch war, fing er an sich an alles zu erinnern was er so sehr an ihr liebte. „ Ihre Auegn funkeln wenn ich sie ansehe. Ihr

Lächeln lässt mich lebendig werden. Ich kann ihre Währme spühren auch wenn ich so sehr weit weg von ihr bin. Sie ist ein unglaublich fröhliches und gutherziges Mädchen. Wenn sie redet kann ich sie nicht ignoriren. Sie ist stark und zarm. Sie glaubt an mich. Ich glaube ihr. Wenn ich meine Augen schließe sehe ich sie, wenn ich ihr schlechtes Essen esse, sag ich ihr es ist wunderbar.“ Dabei musste Jang Guk schmunzeln. „Ich bin volkommen reich mit ihr.“ Wieder Stille im Raum. Die Hausmädchen mussten schmunzeln und alle Blicke waren auf seine Mutter gerichtet. „Sieh doch. Dein Sohn wird

erwachsen.“ Stupste Herr Chin seine Frau an. Wobei ein kleines Lächeln auf ihrem Mundwinkel zu erkennen war. „Ich kann sie ja mal kennen lehrnen.“ Und erleichtert fiel Jang Guk mit einem überglücklichem Lächeln in sein Stuhl. „Nah los geh schon und sag es ihr bevor Mutter es sich anders überlegt.“ Sagte sein Vater mit einer winkenden Handbewegung. Sein Herz raste als er sie vom Weiten unter den weit ausstreckenden Kirschbaumästen sah. Ihre langen Haare wehten mit dem Wind. Ein wunderschönes Lächeln verbreitete sich auf ihren Gesicht. Dabei musste er auch lachen. Ihre großen Augen kniffen sich

immer zusammen wenn sie lachte. Sie winkte ihm mit einer Hand zu. So näher er ihr kam wurde er immer zappeliger. Er hatte das noch nie gemacht. Einem Mädchen gesagt wie sehr er sie mag. Ein Mädchen jehmals geliebt. Er wollte eigendlich früher kommen, doch aus irgend einem Grund wollten seine Beihne nicht schneller gehen. „Tut mir leid das ich zu späht bin.“ Grinste er. „Kein Problem.“ Grinste sie ebenfalls. Da bemerkte er das sie ihre andere Hand hinter dem Rücken verstckte. „Was hast du da?“ Fragte er. Sie ging paar Schritte zurrück. „ Ich wollte dir heute was sagen.“ Plötzlich senkten sich ihre Gesichtszüge. Ihr Blick

war auf den Boden gerrichtet, da bemerkte er die entstehende Spannung zwischen ihnen. Sofort kamen ihn unzählig viele Bilder in den Kopf die sie ihm vermitteln könnte. Villeicht hat sie sich verlobet, sie zieht weg oder sie liebt berreits jemanden. „ Was ist den?“ Hörte man ihn dennoch nicht an das er innerlich viel Angst hatte. Sie schreckte ihre Hand aus. Er sah sie nun an, doch wahren ihren Augen immernoch auf den Boden gerichtet. Nun sah er wieder auf ihre Hand. Er wusste dennoch nicht wieso sie ihm ein Pfeil him hielt. „ Was soll das bedeuten?“ Wurde er lauter als er sich an den Pfeil mit dem Roten Band erinnerte. Er wusste es nicht genau aber

er hoffte eine Antwort zu finden. Nun sah sie hoch tief in seine Augen. Es zerrte an seiner Seele als er ihre Trähnen langsam ihren roten Wangen runter rollen sah. „ Damals als du mich gerettest hast, hast du über mein Leben bestimmt.“ Jang Guks Augen weiteten sich erschrocken. Ihre Hände zitterten. „Ich will dir Heute nochmal die Shance geben darüber zu bestimmen. Mit dem klaren Wissen wer ich wirklich bin“ Schokiert sah er ihr in die Augen. Alles nahte in ihm zerstörrt zu werden. Das Mädchen das er kannte wurde von einem auf den anderen Moment ein Fuchs, ein Lydisianer. Seine Gefühle spieten verrückt. War alles ein Trick? Ist er ein

dummes Spiel eines Gumihos zum opfer geworden? Wer war dieses Mädchen das vor ihm steht? Verlangte sie wirklich von ihm, ihr den Pfeil ins Herz zu jagen, oder sie zu akzeptieren? „Nochmal zu bestimmen.“ Sah er sie nun mit völlig anderen Blicken an. Kälte war nun in seine Augen eingedrungen. Alles war still. Ihre Trähnen flossen weiter. Doch gab sie kein Geräusch mehr von sich. Sein Blick wendete sich langsam dem Pefeil. Ganz langsam nahm er den Pfeil in die Hand. Sie senkte ihren Arm und schloss ihre Augen. Lange sah er sie an. Will sie ihn nicht bitten sie am leben zu lassen? Wieso tut sie das? Nun Schloss er seine Augen kurz und nahm den Pfeil

in die Faust. Er atmete tief ein und dan wieder aus. Das ist kein Mensch, das ist nicht sie. Redete er es sich innerlich ein. Nun richtete er den Pfeil in ihre Richtung. Mit viel Kraft und Schwung warf er ihn doch zu Boden, so dass der Pfeil in zwei teile brach. „Lass dich nie wieder vor mir blicken.“ Drohte er ihr mit kalter Stimme. Sie öffnete ihre Augen wieder und sah zu ihm hoch. Er sah in ihren Augen wieder die Jamih die er so sehr liebte. Doch drehte er wütend um und ging. Mit viel überwindung sah er nicht zurrück. „Jang Guk.“ rief sie ihn mit ihrer zittrigen Stimme. Dieser Ruf zerriss ihm das Herz in Stücke. Wie sehr er jetzt

umdrehen möchte und sie in die Arme nehmen doch diesen Verrat konnte er nicht überwinden. Niemals könnte er es überwinden nicht mit ihr zu sein. Wütend und trauig zugleich platzte er ins Haus. Seine Mutter saß im Wohnzimmer mit paar ihrer Freundinnen und kam zu ihn geeilt. „Was ist den los? Will sie dich nicht?“ „Sie ist ein Lydisianer.“ Sagte er wütend und knallte seine Zimmertür zu. Er warf sich schneunigst ins Bett und hoffte er hätte geträumt. Im hlabschlaf hörte Jang Guk die Haustür Klingel. Draußen war es dunkel geworden. Sein Kopf schmerzte und pochte. Die Luft im Zimmer ist

schrecklich schtickig. Er machte seine Augen auf und stand auf. Ganz plötzlich holte ihn die Realität wieder ein. Sein Herz schmerzte und sein Magen tat ihm weh. Bemüht ging er aus seinem Zimmer ins Flur. Das Licht blendete ihn. Sein Hals war so trocken, da taumelte er in die Küche und schenkte sich ein Glas wasser ein. Von der Türspalte im Wohnzimmer konnte er Soldaten sehen. Langsam ging er näher und lauschte. „Ist es den überhaupt möglich es zu fangen?“ Ertönte die nervöse Stimme seiner Mutte. „Ja klar, es befindet sich im Reservat der Menschen, hier ist es uns erlaubt es zu töten. Wir haben bereits

Suchtruppen los gelassen.“ Mit einem mal weiteten sich Jang Guks Augen. Das Glas fiel zu Boden und machte großen Lärm. Was hatte er nur getan? Hatte er seiner großen Liebe Soldaten aufgehetzt? Geschockt sank er zu Boden, außer acht dass die Glasscherben in seine Handfläche eindringten. Sofort rannte seine Mutter zu ihm. „Was hatte sie ihm nur angetan? Sehen sie das? Mein Junge ist blass und nicht mehr bei sich.“ „Keine Sorge Mame, es wird nicht überleben. Wir haben sie offiziell in Visier.“ Total Starr sah er seiner Mutter in die Augen und fing plötzlich an zu trähnen. Es musste alles aus ihm raus. Die Entäschung, das Bereuhen, die Wut,

den Hass. Den Hass an sich selbst. Nie hatte er zuvor daran gedacht das Gefühle der Gesundheit schaden kann. Doch nun hat ihn sein schmerz ganz unten. Andauernt musste er an sie denken andauernt vermisste er sie. Nach einer Woche konnte Jang Guk schon wieder gut essen, doch ihr Bild blieb ihm. Wenigsten war er beruhigt da iemand sie bissher gefunden hat. Vom ganzen Herzen hoffte er das sie weit weg gegangen ist. Von seiner offen liegenden Zimmertür sah er wie seine 3 kleinen Geschwisster mit schönen Kleidern den Flur entlang hopsten. „Hey ihr, wo geht es den hin?“ Fragte er. Sie drehten sich um und Kimyn, die kleinste

von allen sagte glücklich. „Zum Gerricht. Das Gumiho wird doch hin...“ Jymih stieß sie von der seite an und sah Kimyn böse an. „Wir gehen ins Theater.“ Lächelte sie ihn an. Dan hoppsten sie weiter. Immernoch saß Jang Guk auf seinem Bett total starr. Wieso ist sie nicht von hier gegangen? Da stand er sofort auf und warf sich sein Mantel um. Mit sich nahm er sein Schwert. Als er die Tür verließ sah er das Pferd von seinem Vater und sprang sofort auf. Während des entschlossenen Ritts um sie zu retten, da er es niemals zu lassen konnte egal was sie war, sah er die Geschichte zwischen den Menschen und den Lydisianern noch einmal mit

ganz anderen Augen. Jamih ist kein Mensch aber sie war die Persöhnlichkeit die er kennen lernte. Daran hatte sich nichts geändert. Sie war wie er auch. Nur wusste er nicht mal die Antwort. Liebte sie ihn? Wieso müssen alle wegen eines Liebespaares leiden? Würde die Weld so aussehen wenn die sich akzeptiert haben? „Warte auf mich.“ Mit nur wenig Kraft versuchte er so schnell wie möglich vorran zu kommen. Wenn er daran denken musste dass diese wunderbare Kreatur wegen ihm die Weld verlässt. Diese Weld verlässt ohne das er ihr sagen konnte das er sie liebt und das seid dem ersten Moment als er ihr in die

Augen sah. Wie sehr er es bereuht und sie vermissen würde. Unter diesen Umständen könnte er nicht mehr Mensch sein. Jede Sekinde muss er an sie denken. Von weiten konnte er vor dem Gesichtshof viele Menschen versammeln sehen. Die es wie ein Fest aussehen lassen. Er sprang vom Pferd. Mit total zerzasuten haaren total außer sich rannte er den Menschenreihen entlang und zwängte sich durch. Mit eiligen Blicken sah er hin und herr. Am Anfang des Weges konnte er sie nun erkennen. Sie wurde mit Handschellen den Langen Weg entlang begleitet, damit die

Menschen sich durch Dähmütigung stärker fühlten. „Jamiho.“ Schupste er zwei jubelne Kinder aus dem Weg. Sofort sah sie hoch und versuchte überall mit ihren Blicken nach mir zu suchen. „Hier her, guck hier her.“ Murmelte er voller hoffnung vor sich hin. Verzweifelt überlegte er sich wie er sie retten soll. Es waren zu viele Soldaten in der nähe. Plötzlich schloss sie ihre Augen fest. Was mcht sie nur? Zappelte Jang Guk innerlich. Plötzlich erschien hinter ihr ein weißes grelles Licht. Alles rissen ihre Augen weit auf. Es ist wunderschön. Sie kam ihm eher wie ein unschuldiger Engel vor wie seine Jamih. Doch das war nicht alles.

Sie ließ ihre zwei Fuchsschwänze erscheinen. Kleine weiße ohren ragten aus ihren Haaren Raus. Doch zur Jang Guks Bewunderung sah sie seiner Jamih. Mit einem Mal öffnete sie ihre Augen wieder und sah ihm direkt in die Augen. Sie hatte ihre Kräfte benutzt um ihn zu spühren. Da Kam im die Überlegung in den Kopf geschossen. Wenn sie ihm, seiner Familie oder den Menschen schaden wollte, hätte sie es leicht tun können. Sein Kopf pochte doch ihm fällt keine Lösung ein. Jeden Schritt vorraus. Sie behilt ihn im Auge. Ihm fiel eine Trähne als er sie zufrieden sah ihn bloß zu sehen. Ihm waren die Hände Gebunden. Er sah zu wie sie

einfach an ihm vorbei ging. Plötzlich rannte Jang Guk einfach aus der Menschenmasse und stellte sich vor ihr. Die Soldaten sahen ihn verblüfft von beiden Seiten an. Das einzige was doch für ihn zählte war ihr Blick. Mutig drehte er sich um, mit dem Gesicht in die Richtung der Menschenmenge. „Lass mich Sohn der Chin Familie bitte etwas sagen.“ Alle Aufmerksamkeit war auf ihn gerichtet. „Hebt bitte die Hand wenn ihr dieses Mädchen kennt.“ Mit hoffnungsvollen Blicken sah er um sich. Er atmete tief ein. „ Hat dieses Mädchen jehmals einen von euch weh getan? Nein im Gegensatz, hat sie nicht einign von euch geholfen? Sowie es von uns

Menschen gibt es von ihnen auch gute. Seht sie euch an. Was könnte sie mit unserer Stadt anstellen wenn sie es nur wollte?“ Immernoch sahen alle Menschen auf ihn hinab. Ein kleines Murmeln entfachte. „Er wurde von dem Gumiho verflucht.“ Schrie einer aus der Menge. „Ja es will die Chin Familie verunrihnigen.“ „Sicher hat es ein Auftrag der Lydisianer ertragen.“ Brach Unruhe in die Menge. „Gehen sie aus den Weg Sir.“ Baten die Soldaten ihn aus respekt aus dem Weg. Jang Guk nickte. „Könntet ihr wenigsten die Handschellen abnehem?“ Beide Soldaten sahen sich an. „Kommt schon hat sie sich die Zeit über gewährt?.“ Ging er den

einem Soldaten an den Kragen. „Ist ja schon gut.“ Er nahm ihr die Handschellen ab. Jang Guk griff nach ihre Hand, wobei die Soldaten kurz zuckten. Er warf ihnen einen drohenden Blick zu. Jetzt wendete er sich wieder Jamih. „Ich geh mit dir den Weg.“ Lächelte er. Sie nickte und kniff ihre Augen wieder zu. Jeden Schritt die sie zusammen gingen versprach er sich innerlich ein Wunsch. „Eins. Ich werde diesen Weg mit dir gehen. Zwei. Ich werde dich immr fest halten. Drei. Wir verändern die Welt. Vier. Ich werde dich lachen sehen. Fünf.“ Jang Guk hörte auf zu gehen. Seine Blick Wich zu einem Spallt hinter dem Grichtsgebäude.

„Fünf.Lauf!“ Schrie er los und sprintete los. „Ich lasse deine Hand nicht los. Lass bloß nicht los.“ Schnell sprangen sie aufs Pferd und reiteten davon. „Hast du es dir überlegt? Willst du deine Familie zurrück lassen?“ Atmete sie schwer. Doch Jang Guk sagte kein Wort. Er hatte sich nicht genau überlegt was danach passieren sollte. „Nein ich bin mir nicht sicher. Nur das diese Moral nicht richtig ist.“ Sie umarmte ihn von hinten fest wobei er sich warm ums Herz fühlte, doch fiel es ihm doch schwer nicht klat zu ihr zu sein. Irgendwas in seinem Inneren ließ ih nicht zu Wort kommen, als währe etwas daran falsch. Einfach geradeaus ohne zu wissen was

für ein Ziel sie hatten verließen sie diese Stadt. Dabei ließen sie so viel Frieden und Freude hinter sich. Die verspielte Art wie sie sich kennen gelernt haben ließ sie in ein verhängnissvollen und tragischen Weg gehen . Doch villeicht war es auch einfach Schiksahl.

kapitel v
neues leben

Die Sonne schien in Sheyla's Gesicht und blendete, sie spürte die wärme an ihrem Kopf und kniff die Augen fest zusammen. Einen kleinen Spalt erblickte sie und betrachtete so den blauen Himmel und die grünen Bäume. Nachdem Sheyla sich langsam an die Helligkeit gewöhnt hatte öffnete sie ihre Augen Stück für Stück etwas mehr. Sie setzte sich grade auf die Bank und schaute sich erst einmal um. Der Wind raschelte in den Bäumen und die Vögel zwitscherten sich Wörter zu. Sheyla betrachtete einen großen, mit Moos bewachsenen Fels der nur ein paar

Schritte vor ihr Stand und einen kleinen Busch mit rosernen Blütenblättern bedeckte. Wie war sie hier noch mal her gekommen? Noch war sie nicht ganz wach und ihre Gedanken schwankten noch ein wenig. Doch nach einigen Minuten des Überlegens und Gähnens wurde sie langsam wacher und der gestrige Tag wieder klarer. Sheyla schaute neben sich wo sie das Haus, an dem sie Gestern Abend geklopft hatte, stehen sah. Es war mit zweigen eines Efeus mit roten Blättern bedeckt und das Dach mit Moos belegt. Ob nun wohl jemand da ist? Vielleicht sind die Menschen dort ja nun wach und können mir helfen. Sie drückte ihre Hand auf den

Magen,welcher ein lautes Grummeln von sich gab. Seit gestern hatte sie nun schon nichts mehr gegessen, und das Trinken ist ihr auch ausgegangen. Wenn in diesem Haus keiner lebte, oder sie dort nichts finden würde, wüsste sie nicht wie sie die restlichen Tage weiter kommen sollte. Oder gar wo sie hingehen sollte. Also fasste Sheyla ihren ganzen Mut und Hoffnung zusammen und Klopfte noch einmal an der alten,leicht Morschen Tür. Ein paar Minuten stand sie da und wartete gespannt bis sie schritte den Flur entlang hörte. Nun spürte Sheyla wie ihre Knie weich wurden. Sie war an einem Fremden Ort, irgendwo im Wald

wo es gefährlich war und sie wusste nicht was sie erwarten würde. Komm Sheyla reiß dich zusammen! Du schaffst das! Probierte sie sich immer wider einzureden. Als sich die Tür öffnete konnte sie sich nicht mehr bewegen. Sie wusste nicht wieso vielleicht aus Angst, aus Schock, und Verwirrung. An der Tür stand eine wunderschöne Frau. Ihre langen braunen Haare glänzten so sehr das es fast blendete und ihre Kristallgrünen Augen funkelten vor Macht und Neugier. "Huch, wer bist du denn?" Fragte die sanfte Stimme der schönen Frau, während sie einen Pinsel aus ihrer Hand auf den Tisch legte. Sie hatte einen Kittel mit vielen

verschiedenen Farbklecksen darauf an und wirkte allgemein nicht so als hätte sie gerade Besuch erwartet. "Ähm, ähm. Mein Name ist Sheyla. Ich bin gerade auf der Reise und, ähm, wollte fragen ob sie vielleicht etwas zu essen für mich hätten." Stotterte Sheyla nur so hervor. Die Frau schaute ihr tief in die Augen und Sheyla hatte das Gefühl in diesen grünen Augen zu verschmelzen. Sie betrachtete sie von oben bis unten und lächelte Sheyla anschließend zu. Ihr wundervolles, Liebevolles Lächeln, beruhigte das Junge Mädchen und ihre zitternden Beine begannen wieder aufrecht zu stehen."Komm doch erst mal rein. Du siehst sehr erschöpft aus. Und

dann erzählst du mir in ruhe was los ist." Die Frau hielt die Tür auf und forderte sie mit einer Handbewegung hinein. "Mein Name ist übrigens Yunah. Komm setz dich." Vor Sheyla stand ein riesiges Sofa, welches sie vor Gemütlichkeit ran zog. Seit Tagen schlief sie nun schon auf dem hartem Boden, mit einer Decke die ihre Mutter ihr damals selbst gestrickt hatte, da konnte sie zu so einem unwiderstehlichem Sofa doch nicht nein sagen. Sie setzte sich darauf und Yunah ging in einen anderen Raum. Der Körper des jungen Mädchens sackte in das Sofa hinein und genoss die weiche und wärme, des Glückes das sie hier

gefunden hatte. "Was hat dich hier her geführt? Es passiert nicht häufig das Lebewesen, wie du am Waldrande herumirren." Sie kam mit einer Tasse Kakao und einer dampfenden Suppe aus dem anderem Raum zurück und stellte es auf den Tisch vor ihr. Dann holte sie noch eine Tasse Kakao und eine Schüssel mit Suppe darin und setzte sich zu mir. Der Geruch der warmen Milch flog in Sheyla's Nase und brachte das Mädchen zum Sabbern. Sie nahm den Kakao, setzte sich zusammengekuschelt und froh darüber endlich im warmen zu sein, hin und schaute dieser wunderschönen Frau besorgt in die Augen. "Das ist eine sehr lange und

komplizierte Geschichte. Ich denke nicht so gerne darüber nach, weil es mir sehr das Herz zerbrochen hat. Vielleicht nachher oder so, wenn ich den Kakao getrunken habe und meine Stimmung dafür besser ist okay?" Sheyla schaute in die ecke wo ein Kamin stand und merkte wie ihr eine Träne, die Wange entlang glitt und schloss ihre Augen. Für einen kurzen Moment genoss sie die wärme die der Kamin in ihr erstrahlte. Doch dann sah sie das Bild im Wald wieder und die wärme in ihrem Herzen erlosch. Sie wischte sich die Tränen aus ihrem Gesicht und trank noch einen Schluck von dem köstlichen Kakao. Sie wusste das Yunah sie beobachtete, doch

das war ihr egal. Sie konnte nichts gegen die Tränen und die Trauer tun. Einfach nur probieren das was geschehen ist zu überwinden und von vorne anzufangen. "Sicher du willst nicht darüber reden?" Fragte Yunah sie leise und mit schüchterner Stimme. Das Mädchen wischte sich die Träne von ihrer Wange und starrte kurze Zeit, stumm weiter in Richtung Kamin. Dann sah Sheyla ihr in die Augen und schüttelte den Kopf. "Nein erst mal nicht. Ich möchte es erst mal alles verdauen." Darauf hin sagte Yunah nichts mehr und aß ihre Suppe. Das Feuer im Kamin knisterte und die Flammen tanzten hin und her, wie bei

Sheyla zu hause. Sie liebte es dem Feuer beim tanzen zu zusehen. Es war frei und wunderschön. Der Dampf umhüllte den Kamin und ab und zu versteckte er die Flammen vor Spionen. Wie gerne wäre sie wie das Feuer. Schön und frei, aber dennoch zerstörerisch. Sie schaute noch einmal zu Yunah, welche sich mit ihrer Suppe beschäftigte und sie verschlang wie ein Tier. Nun musste Sheyla grinsen, diese Bild mit diesem wunderschönem aber dennoch verfressenem Wesen, sah sehr amüsant aus. Sie hatte auf jedenfall auch etwas einzigartiges an sich. "Yunah?" Sie schaute erschrocken nach oben fast so als hätte sie ganz vergessen das ein Gast

neben ihr saß und musste lächeln. "Oh, oops ich war so ins essen vertieft. Was ist los?" Sheyla lächelte sie an und ihre Laune wurde langsam wieder etwas besser."Hehe kein Problem. Alles gut. Ich wollte dich fragen ob ich hier vielleicht für eine Nacht bleiben könnte." Hier fühlte sich Sheyla im Moment am heimischsten, dieses Mädchen war sehr nett und sie verstanden sich gut. Sheyla wollte doch eh den richtigen weg für sich finden. Wer weiß vielleicht ist das ja der richtige. "Also, nur wenn ich keine Umstände mache. Und das für dich okay ist. Nur ich habe gerade eine etwas schwere Zeit

hinter mir und fühle mich hier gerade sehr wohl und es würde mich echt mega freuen wenn das gehen würde. Ich würde euch auch nicht zur lasst fallen.“ Sheyla brabbelte nur so drauf los und probierte alles zu sagen was ihr einfiel um hier bleiben zu können, sie hatte solche Angst wieder gehen zu müssen. Raus in den dunklen Wald, ganz alleine, das ihre Augen wieder anfingen gläsern zu werden. Yunah legte ihre Hand auf Sheyla's Schulter und streichelte sie. Dann schaute sie das kleine Mädchen, welches total verzweifelt und alleine wirkte mit traurigem Blick an. "Natürlich kannst du hier schlafen. Solange wie du möchtest. Fühle dich hier

wie zuhause." Sie lächelte Sheyla an und trank den letzten Schluck Kakao aus ihrer Tasse. Ein kleiner brauner Rest blieb in der Tasse und Yunah betrachtete den Fleck welchen ihn an einen Baum erinnerte. "Möchtest du auch noch einen Kakao?" Sheyla grinste ihr glücklich zu und nickte. "Ja gerne wieso nicht. Und danke schön für das Angebot. Das ist wirklich sehr nett von dir. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich wüsste einfach nicht wohin. Ihr seit meine Rettung." Sie grinste ihr zu und war glücklich darüber das sie die Entscheidung gefasst hatte, vor diesem Haus auf der Bank zu warten und zu hoffen das hier nette Menschen wohnen.

Sie fiel Yunah in die Arme und sagte einen Moment nichts. Sie war so glücklich solche netten Leute gefunden zu haben, das sie einfach gar nicht wusste was sie hätte sagen sollen. Wie hätte sie es dieser wundervollen Frau danken sollen? Sie probierte alles um ihr in dem Haus nicht zur lasst zu fallen. Vielleicht gibt es doch noch Glück und Frieden auf der Welt. Dann setzte sie sich wieder ordentlich hin um Yunah neuen Kakao holen zu lassen. Als Yunah mit den zwei Porzellantassen wieder aus der Küche zurückkam betrachtete Sheyla sie. Sie probierte herauszufinden wer sie war wieso so ein toller Mensch hier alleine lebte. Als ihr

einfiel das hier ja noch mehr Leute leben könnten. "Gibt es hier eigentlich noch mehr Mitbewohner? Ich meine das Haus ist riesig! Hier kannst du doch unmöglich alleine wohnen." Yunah lachte leise und schaute sich das Haus einmal genauer an. „Echt könnte ich nicht? Schade wäre doch cool.“Dann schaute sie das junge, kleine, zierliche Mädchen mit strahlenden Augen und einem lächeln im Gesicht an."Nein ich lebe hier nicht alleine. Enza lebt hier mit mir. Ähm dort oben siehst du sie? Sie versteckt sich oft redet nicht so viel mit anderen Lebewesen. Sie ist eine sehr zurückhaltende Person, aber sie hat ein gutes Herz und wir sind sehr gute

Freunde geworden. Natürlich haben wir hier auch noch andere Mitbewohner, wir sind wie eine kleine Familie. Aber die anderen sind häufig unterwegs, Aufgaben erledigen und Arbeiten." Vor Ihr stand eine wunderschöne Frau sie sah aus wie ein Engel. Ihre Haare waren goldig gewellt und ihr weißes Kleid welches mit Rüstung überzogen war, sorgte dafür das sie wie eine Kriegerin aus sah. An ihrem Rücken waren riesige, weiße Engels Flügel und... ...Sheyla sah verwirrt und schockiert zu Boden. Das wunderschöne Mädchen welches, was sie dachte, vor ihr stand, schwebte über dem Boden. Sheyla war durcheinander. Ihr Herz pochte auf

einmal unheimlich schnell und sie wusste nicht was hier geschah. Wo war sie hier gelandet? Diese netten Menschen schienen gar keine Menschen zu sein. Sheyla müsste Angst haben, aber sie fühlte sich hier doch so wohl. Sie war versteift. Konnte sich nicht entscheiden ob sie vor schock und angst wegrennen, oder wegen ihrer neuen Freunde hier bleiben sollte. Doch ihre Beine machten in diesem Moment eh nichts mehr. Sie fühlten sich an wie zwei Betonplatten. Okay Sheyla, alles wird gut es sind keine bösen...Lebewesen. Es sind deine Freunde. Sie sind einfach nur etwas anders. Redete Sheyla stotternd in sich

hinein, während Enza und Yunah verzweifelt probierten mit Sheyla zu reden und es ihr zu erklären. Enza war in der zwischen zeit schon längst wieder in eine kleine Ecke auf der Wandseite von Yunah geflüchtet und beobachtete das alles lieber von etwas weiter. "Du brauchst keine Angst haben Sheyla, wir sind nicht böse. Wir gehören nicht zu den Außergewöhnlichen die töten und kämpfen. Vor langer Zeit haben wir uns genau deswegen dieses Haus erbaut, um mit diesem ganzen Krieg nichts zu tun zu haben. Bitte Sheyla hasse uns nicht. Wir waren doch Freunde und ich weiß wir sind es immer noch." Yunah sah das verwirrte und schockierte Mädchen

ängstlich in die Augen. Die Tränen standen ihr nahe, das spürte sie und sie bettelte das Mädchen an ihr doch zu vertrauen. Vielleicht waren die beiden ja gar nicht böse. Der Junge im Wald den sie liebte, war ja schließlich auch nicht böse, doch sie hatte es für ihre Eltern getan. Aber nun war sie genau um so etwas nicht wieder zu tun doch schließlich abgehauen. Also sollte sie vielleicht probieren den anderen zu vertrauen und zu glauben. Schließlich sind sie doch so nett und Freundlich. Sheyla spürte wie sie die Kontrolle über ihre Beine und Füße wieder zurückerlangte und atmete den ganzen schock erst mal tief ein und wieder aus.

Sie sah Yunah mit großen Augen an und umarmte sie ganz fest. "Ich vertraue dir Yunah. Ob du nun ein Mensch bist oder nicht. Du warst so nett zu mir,obwohl ich grade erst vor deiner Tür lag, wie sollte ich dich da hassen? Aber bitte belüge mich nicht." Yunah nahm die Umarmung unheimlich glücklich entgegen und konnte Sheyla gar nicht mehr los lassen. "Nein niemals. Ich erzähle dir alles, von Anfang an. Wir beide Enza und ich erzählen dir wieso wir hier sind. Aber dann musst du uns auch erzählen was bei dir passiert ist. Okay?" Enza lächelte leicht und nickte den Kopf. Ihr

wunderschönes blondes Haar wehte währenddessen wild hin und her. "Genau. Wir werden dafür sorgen das wir uns alle vertrauen können." Sheyla war so glücklich hier zu sein. Hier fühlte sie sich fast wohler als bei sich zuhause. Es war ihr völlig egal das die beiden keine Menschen waren. Hauptsache sie waren Freunde und Glücklich. "So aber lass uns erst mal schlafen. Morgen sind wir wieder fit und können uns alles erzählen. Sheyla. Ich zeige dir dein Zimmer, Komm mit." Sheyla ging ihr hinter her. Den langen hellen Flur entlang. An den Wänden hingen viele bunte Bilder. „Hast du all diese Bilder gemalt, Yunah?“ Fragte sie

die junge Frau vor ihr, welche mit geradem Rücken den Weg folgte und einfach nur leise nickte. „Das ist ja faszinierend.“ Beantwortete Sheyla Yunah's nicken. Doch dann schwieg sie auch und folgte ihr weiter den weg entlang durch den Flur an vielen großen Räumen vorbei. Und blickte in ein kleines geräumiges Zimmer, mit zwei betten in den Ecken und einem großem Kleiderschrank. An der anderen Wand war eine Kommode und ein großes Fenster. Das Zimmer wirkte kleiner als das bei Ihr zuhause, aber dennoch war es gemütlich und voller Leben. "So hier wirst du schlafen. Ich hoffe es gefällt dir. Wir haben es erst vor kurzem

neu renoviert." Sheyla schaute das Mädchen fröhlich an und konnte ihr Glück kaum fassen. "Es ist wunderschön. Danke euch." Dann ging sie hinein und schaute auf die Fensterbank, wo sie fünf Kerzen stehen sah. Die verteilte sie im Raum und fühlte sich immer wohler. Der Blick aus dem Fenster war unglaublich. Überall Bäume und Wald. Von hier konnte man die Sterne beobachten und am Abend sehen wie die Sonne aufgeht "Falls du was neues zum anziehen brauchst, im Schrank sind noch ein paar Klamotten. Vielleicht passen und gefallen sie dir ja. Schau dich ruhig um. Ich gehe nun in mein Zimmer. Falls du mal ins Bad

möchtest, das ist drei Türen neben an. Gute Nacht Sheyla." Yunah lächelte ihr zu und winkte ihr ein letztes mal durch die Tür. Sie schickte ihr einen Luftkuss entgegen um noch einmal gute Nacht zu sagen. "Gute Nacht Yunah." Dann schloss sie die Tür und Sheyla war ganz alleine. Sie schaute sich noch einmal in dem Zimmer um und setzte sich dann auf das kleine Bett in der Ecke, welches leise Knartschte. Was mich hier wohl erwarten wird. Hier könnte ich mir ein ganz neues Leben aufbauen. Nochmal ganz von vorne anfangen. Auf dem Tisch entdeckte Sheyla ein kleines verziertes Lederbuch, mit leeren Linien und beschloss, dies als

ihr Tagebuch zu nutzen. Sie machte ein Feuer und zündete all die Fünf Kerzen, die sich nun auf ihrem Nachttisch, ihrer Fensterbank und einem kleinem Regal über dem Bett befanden an um es hier gemütlich zu machen. Dann setzte sie sich mit dem Tagebuch und einer dünnen Feder auf ihr Bett und deckte ihre Knie mit einer wichen Wolldecke zu. Kurze Momente dachte sie darüber nach worüber sie eigentlich schreiben sollte. Und ob das die einzige und beste Möglichkeit wäre. Doch dann entschloss sie sich dies zu tun, denn es fühlte sich richtig an. Vielleicht würde sie ihre Schmerzen dadurch lindern.

Liebes Tagebuch. Es fühlt sich so schrecklich an. Dieses Bild in meinem Kopf, ich sehe es jede Sekunde wenn ich daran denke wieso ich hier bin. Es verfolgt mich. Der ganze Schmerz und die Qualen, sie verfolgen mich bis in den Tod. Ich werde auf ewig daran denken müssen das ich getötet habe, und das nicht mal aus Hass. Nein ich tat es für meine Ehre, für die Ehre die meine Eltern von mir haben wollten. Doch für was? Dafür das ich nun im Walde herumgeirrt bin? Dafür das ich nun niemanden mehr habe? Meine Familie im Stich gelassen habe und

meine Ehre somit doch verletzt habe? Ich habe diesen Mann geliebt. Einmal, das erste mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl von wärme, und Zweisamkeit. Doch ich habe sie zerstört. Wie soll ich jemals wieder lieben können, wenn ich immer daran denken muss, das ich ein Mörder der Liebe bin. Nun bin ich hier. Doch weshalb? Für ein neues leben? Werde ich hier ein schöneres Leben führen können? Vielleicht gibt mir die Welt noch einmal eine Chance, eine Chance zu zeigen wer ich bin und wofür ich wirklich Ehre haben möchte. Vielleicht ist das die einzige Möglichkeit diese Schmerzen zu vergessen und einfach mal

wahre Freunde zu finden. Ich hoffe so sehr, das es diesmal keine Lüge ist, wo ich hier bin. Sondern mir gezeigt wird das auch die anderen Wesen ein gutes Herz haben können. Sheyla kniff ihre Augen fest zusammen und schlug das Buch wieder zu. Eine träne rollte ihr die Wange hinab doch sie konnte sie schnell genug auffangen bevor sie viel. Sie legte das Buch vorsichtig auf den Nachttisch und schweifte mit ihren Blicken im Zimmer umher. Die Flammen wehten unheimlich stark hin und her, der Wind von draußen erlosch schon eines der warmen Lichter und Sheyla schloss das Fenster neben

ihrem Bett. Nun pustete sie auch die restlichen Lichter aus und verschwand im düsterem schwarz ihrer verletzten Seele. Das Mädchen konnte an nichts anderes mehr denken als die Worte die sie gerade zusammengefasst hatte. Ihre Augen wurden immer gläserner und Sheyla sah all das was um sie herum geschah nur noch in verschwommenen abschnitten. Sie legte sich starr und ohne irgendwelche Gedanken woran in ihr Bett und hatte das Gefühl als wäre sie hypnotisiert. Diese Dunkelheit, genau so fühlte sich ihre Seele nun an. Und genau so fühlte sich auch Sheyla als sie ihre Augen schloss und ins schwarze hinein viel. Sie hatte das

Gefühl als würde sie einige Minuten fallen, ihre ganze Vergangenheit noch einmal im schnell lauf sehen bevor sie endlich einschlief. Dieser eine Tag würde sie niemals ruhen lassen.

kapitel vi
götter

Mit trüben Blicken sah Enza hinab auf die Erde. „Wieso ist diese Erde nur so verwüstet?“ Mit ihren Metallfarbigen Augen sah sie nun auf zu ihrem Vater. Mit seiner großen Handfläche strich er über ihr Haar und lachte. „Liebes, das ist deren Schiksahl. Wir können nur zu sehen.“ Enza verstand es trotzdem nicht. Damals als sie noch auf der Erde war hatte sie immer so viel Freude in ihren Augen gesehen, jetzt verabscheuten sie sich nur noch gegenseitig. Niemand traute niemanden mehr. Damals wurde sie geboren und vor der Kirchentür abgelegt. Sie war in einer

Zeit vor Lydisia geboren worden, da waren Magier nur Mythen und die Energiebene nur Vermutung. Ihr Vater sah sie und wusste das sie ein gutes Herz und Kraft in ihren Augen hatte. Drum nahm er sie auf. Für eine so lange Zeit schon lebt sie im Himmel, doch konnte sie ihren Frieden nicht finden. Sie fühlte sich dafür verantwortlich etwas zu unternehemen. Ihr Vater sagte ihr immer das sie ihre volkommene Fäigkeiten als Engel erst bekommen würde, wenn sie den Gedanken los ließe und Frieden fände. Denn Sorgen gehörten nicht ins Himmelreich. Aber er konnte es ihr auch nicht übel nehmen. Sie war eine Sterbliche und wenn es ihr

Schiksahl war diese Welt zu beschützen, dann musste er sie gehen lassen. So kam es dazu das Enza den Himmel und die Familie mit der sie aufgewachsen war verließ und auf Lydisia hinab ging. Tagelang ging sie die Wege entlang der Wiesen, einfach nur geradeaus mit der Hoffnung irgendwo sei das was sie sich von Lydisia erträumt hatte. Und nach vielem Gesuche und Qualvollen Tagen fand sie dann doch endlcih das Haus in dem sie nun Lebte undn Glücklich war. Mit ihrer besten Freundin Yunah. Der besten Freundin die

sie seit je her hatte. Und Tag für Tag bauten sie sich ihr eigenes Leben auf, mit neuen Freunden zielen und immer mehr erfolgen.

kapitel Vii
wahre freundschaft

Am Frühstückstisch saßen alle bei einander. Alle am Gildentisch beisammen. Genüsslich teilten sich alle ein leichtes Mahl, dennoch mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Mit einem schleifenden Blick erkannte man alle Altersgruppen, doch sahen sie aus wie normale Menschen. Würde dieses Bild fest gehalten werden, könnte man glauben, dies wäre in einer Zeit, lange vor uns gemalt worden. Sheyla war nicht sonderlich begeistert von der glücklichen Stimmung. Nach dem was sie alles erlebt hatte, kam es ihr vor als wäre die Weltsituation allen egal. Zudem

wehrte sie sich davor glücklich zu sein, denn dann kann man tiefer fallen. Doch tief in ihrem Inneren hatte sie diese Menschen in ihr Herz eingeschlossen. Sie gaben ihr ein Dach, essen und Zuneigung wie sie es nie erlebt hatte. Eines Tages sollte sie lernen das man Stark und glücklich sein kann. Auch wenn man es nicht sehen kann, da leuchtete etwas von Fernen. „Alle zu gehört.“ Sagte Enza mit einer lauten Stimme um gegen die Menge anzureden. Die Gildenmitglieder und all die Freunde die hier zusammen saßen drehten sich zu Enza und hörten ihr aufmerksam zu.„Wir haben ein neues Mitglied für unsere Gruppe gefunden.“

Enza stand von ihrem Platz, ganz am Anfang der Tafel,auf. Mit einem ermutigten Blick sah sie zu Sheyla. „ Das ist Sheyla und sie erzählt euch bestimmt gerne etwas über sich.“ Verunsichert sah sie durch die Runde während alle Augen auf sie sahen. Das junge Mädchen merkte wie ihre Hände nass wurden und sie immer nervöser wurde. „Ich bin ein Ninja und..“ Stotterte sie hervor. Sie wusste nicht recht was sie sagen sollte und erstarrte. So viele Menschen die ihre Aufmerksamkeit auf sie richteten war sie nicht gewohnt. „Kein Problem, es ging uns allen auch so.“ Kam plötzlich eine Männliche Stimme aus der Runde.

Es war Bum Bum, Ein Weit ausgeladener Kerl mit roten Haaren. „Wir waren uns nicht sicher was wir taten, aber in einer solche Welt wollten wir unseren Platz nicht finden. Also ich fang an.“ Einige fingen an zu lachen. Bum Bum war nicht sonderlich stark aber er hatte ein großes Herz und Magen auch. So versuchte er die Neue zu unterstützen. „Also ich bin ein Werwolf und komme aus der Stadt Torlam“ „Mein Name ist Mayli und ich bin Mensch.,“ Lachte eine reife Frau aus der Ecke. „Man könnte sagen ich bin so etwas wie eine Heilerin, denn ich wurde nicht zum Kämpfen ausgebildet.“ Sheyla musste nun lächeln. „ Ich bin ein Ninja und freue mich euch kennen zu lernen.“

Yunah sagte nicht viel und klopfte stolz auf ihre Schulter. Sie nickte Sheyla zu und flüsterte etwas, was das Mädchen allerdings nicht verstand. Doch sie war gerade zu glücklich um darüber nach zudenken und lächelte ihr einfach zurück. "Ich hätte niemals gedacht das hier so viele sind. Was macht ihr hier die ganze Zeit?" Das Ninjamädchen war etwas verblüfft von all dem was sie hier vor sich fand. Niemals hätte sie erwartet eine ganze Gruppe von Leuten zu finden die so dachten wie sie. Sogar die anderen Wesen waren da. Nun konnte ihr Vater ihr nichts mehr erzählen von wegen diese Kreaturen seien Bestien. Denn nun war Sheyla ein Teil von ihnen.

Ein großer, relativ dünner Mann sprang auf. Er schaute sie mit seinen glitzernden Augen und langen Wimpern an und sie entdeckte irgendwas verführerisches in ihm. "Ich bin Garlom. Ein Magier. In diesem Haus sind wir alle Freunde. Wir würden den anderen niemals hintergehen, und gehen draußen auf die suche nach Leuten die so sind wie wir. Die ein zuhause suchen, fern von dem ihrem. Und das Leben dort draußen einfach nicht verstehen. Wir sind immer in Gruppen unterwegs. Mal mit 4 Leuten mal mit 5 und die guten Kämpfer manchmal sogar nur zu zweit. Draußen im Walde, sind wir auf der

suche nach Leuten die gezwungen werden zu Kämpfen, aber ihr Herz nach Frieden schlägt. Wenn du auch an einem solchen Auftrag teilnehmen möchtest, musst du deinen Namen auf diese Tafel schreiben." Garlom zeigte mit seinem Finger auf die große weiße Tafel, die dicht an der Wand stand. "Dort gibt es verschiedene Orte wo die Gruppen, Leute suchen und finden können. Wenn du und deine Gruppe, die Aufgabe erfüllst, wird der Ort durchgestrichen und ihr bekommt eine Belohnung." Sheyla starrte die ganze Zeit diese Tafel an und war etwas verblüfft was die Leute hier alles für die anderen taten. Leise begann sie ein paar der Aufträge

vor sich hin zu nuscheln doch das bekam niemand mit. Dann wandte sie ihren Blick wieder auf den Magier, welchen sie immer noch äußerst anziehend fand. Doch wusste sie nicht wieso. Yunah beobachtete das Mädchen die ganze Zeit. Sie verfolgte ihre Blicke und schaute genau was der neue Ninja tat. Sie probierte ihre Gedanken zu lesen, doch es war zu schwer in Sheyla's Kopf einen klaren Gedanken zu finden. Zu viel durcheinander schwirrte in ihrem Kopf herum. Irgendwann sah die Magierin nur noch schwarz und musste sich setzen. Ihre Kräfte wurden schwach, das bedeutete nichts gutes. Wurde sie etwa schon wieder Krank?

Konnte sie schon wieder keine Aufträge erfüllen und musste ihre Kräfte ruhen? Sie schloss ihre Augen und Konzentrierte sich. Die Magierin probierte ihre ganze Kraft zu sammeln und zu bündeln um Stark genug zu bleiben, damit sie sich heilen konnte. Ein lautes poltern brachte die Gruppe zum schweigen. Alle Leute starrten auf den dunklen Boden, welcher vom Licht glänzte. Sheyla erschrak. Sie zuckte zusammen und guckte Enza erschrocken an. Enza hingegen blieb ruhig. Ihr Gesichtsausdruck blieb kalt und man spürte ihr keinerlei Gefühle an. "Was ist passiert?" Fragte Sheyla in die Gruppe hinein als sie merkte das alle ins

schweigen gefallen sind. Bum Bum und Garlom gingen zu dem umgefallenen Stuhl auf dem vorhin noch Yunah saß. Nun lag sie auf dem Boden, zusammengekauert und mit Schweißperlen auf der Stirn. Die beiden Männer hoben die Magierin hoch und Bum Bum trug sie auf das Sofa neben an. Alle anderen der Gruppe folgten ihm. Sie waren immer noch zu verblüfft um nur ein Wort raus zu bringen. Der Wolf sah ihr ins Gesicht. und wischte ihr mit seinem Ärmel die Perlen von der Stirn. "Yunah?" Sagte er leise zu ihr. Doch sie regte sich nicht. Auch nachdem er sie schüttelte und probierte wach zu kriegen rührte sich die Magierin keines

Wegs. Mayli kam ins Zimmer und legte ihr eine Decke über ihren zierlichen und schlanken Körper. Ihren Kopf stützte sie mit einem Kissen nach oben und hoffte das sie schnell wieder erwachte. Dann holte sie ein feuchtes Tuch und legte es ihr auf die Stirn. Was war nur los mit ihr? Das war nun schon der zweite Anfall in zwei Wochen. Doch kein einziges mal hatte Yunah erzählt was mit ihr los war. Warum sie diese Anfälle hatte. Jedes mal machten sie ich aufs neue Sorgen, weil sie einfach nicht mehr aufwachte. Mayli sah Yunah verzweifelt und besorgt an. Ganz sanft legte sie ihren arm auf Yunah's Stirn um zu testen ob ihr Kopf warm war. Doch er glühte

nicht, er fühlte sich an als würde sie gerade erfrieren. Die Frau stand wieder auf und schaute Sheyla an. Das Mädchen wusste ja gar nicht was los war. Das sie schon einmal diesen Anfall hatte. Sie ging auf Sheyla zu und guckte ihr ernst in die Augen. "Yunah hatte letzte Woche schon einmal so einen Anfall, das war ihr aller erster. Niemand von uns weiß wieso sie diesen Anfall hatte und was mit ihr los war. Oft ging es ihr schon schlecht und das seit dem wir sie kennen. Sie wurde immer entweder Krank und ihr wurde übel, sie bekam Schwindelanfälle und viel fast um. Doch erst seit letzter Woche ist sie wirklich in Ohnmacht gefallen. Aber sie will uns

einfach nicht sagen was los ist." Traurig sah Mayli wieder auf dieses zierliche und schmerzverzerrte Gesicht, was einfach nur so dalag und sich nicht rührte. "Wir können nicht mehr machen als zu warten das sie wieder aufwacht." Sagte die Stimme von dem großen Mann mit den wunderschönen Augen wieder. Doch nun sahen diese Augen nicht mehr so schön aus. Sie waren besorgt und drückten seine Angst aus. "Weißt du nicht vielleicht was mit ihr los ist Garlom? Ich meine ihr seit doch beide Magier. Vielleicht ist sie ja auf Magische weise erkrankt oder so." Doch er schüttelte nur den Kopf. "Ich weiß es nicht. Ich habe schon alles probiert. Sie

mit Magie zu heilen, habe in Büchern geforscht, doch nichts gefunden. Ich weiß nicht was ich noch tun kann, wenn sie nicht mit uns redet."Immer noch starrten alle auf dieses leere Gesicht, auf diesen Körper der leblos da lag. Mit der Hoffnung sie würde bald aufwachen. "Wir können nichts tun. Lasst uns unseren Tag dadurch nicht ruinieren. Mehr als abwarten und hoffen das sie es uns bald erzählt können wir doch eh nicht." Sagte Enza mit ernster Stimme. Sie schaute die Leute an, welche verblüfft da standen und sorgte dafür das sie sich wieder bewegen konnten. Dann gingen alle in den Saal zurück wo sie stunden lang saßen und redeten.

Sheyla hörte die ganze Zeit einfach nur zu. Sie war die einzige die fast nichts über die anderen wusste und deshalb hörte sie einfach nur und schwieg. Probierte sich ein Bild von den Leuten zu machen, mit denen sie hier beisammen am Tisch saß. Doch diese Leute schienen echt absolut nett zu sein. Sie hatten zwar alle ihre Macken, aber es waren keine schlechten und das spürte sie. Nachdem die Stunden nur so verstrichen und die Welt draußen schon längst schwarz vor Dunkelheit war, entschloss sich Sheyla nun doch mal schlafen zu gehen. Sie musste sich immer noch von den Tagen im Wald erholen, diese eine Nacht hatte ihr nicht

gereicht. "Ähm, Entschuldigung. Aber ich glaube ich gehe so langsam ins Bett. Ich bin von der Reise immer noch etwas erschöpft." Die Augen der Leute ging nun nach oben und wanderten in Sheyla's Gesicht, viele breite grinsende Gesichter sahen sie an und sie musste leicht kichern. Hier fühlte sie sich wohl. Hier hatte sie ihre wahre Familie gefunden. Der Stuhl ging nach hinten und die Holzbeine schabten leise auf dem Boden. Man hörte das eine Bein etwas knarren doch als das Mädchen stand verstummten die Geräusche. Mayli und Garlom begleiteten das Mädchen noch ins Bett, so konnte sie auf dem Rückweg noch einmal nach Yunah sehen.

Es war still während sie den Flur entlang gingen. Alle drei waren in Gedanken vertieft und wussten nicht was sie sagen sollten. Alle drei waren besorgt um Yunah und was mit ihr geschah. Sheyla öffnete die Tür zu ihrem Zimmer und drehte sich kurz zu den beiden um. Garlom und Mayli lächelten ihr einmal kurz zu und die Frau nahm Sheyla fest in die Arme. Das Mädchen überlegte das sie bestimmt schon älter sei, die Frau war so reif und erwachsen. Sie erinnerte Sheyla ein bisschen an ihre eigene Mutter. Diese Fürsorge und Liebe die sie für jeden Menschen hatte, selbst wenn sie die Personen kaum kannte. Nun dachte sie an

ihre Familie zurück. Nicht einmal hatte sie darüber nach gedacht wie es ihnen wohl ginge. Ob sie ihre Tochter vermissen oder ob sie wussten das das passiert. Nun wurde sie Traurig und musste mit den Tränen die aus ihren Augen wollten kämpfen. Sie sah Mayli an und drückte sie ebenfalls einmal ganz fest. Dieses Gefühl von nähe machte sie stark doch nun lösten sich ihre Griffe wieder. "Mach dir keine sorgen Sheyla. Sie wacht wieder auf.. Ist sie letztes Mal auch. Alles wird gut. Geh nun schlafen und probiere nicht darüber nach zu denken. Morgen ist bestimmt alles wieder in Ordnung." Sheyla lächelte ihr zu und nickte. Dann schaute sie zu

Garlom und winkte ihm mit einem kleinen lächeln zu. Als die beiden sich umdrehten um wieder zu den anderen zu gehen, ging sie in ihr Zimmer und schloss hinter sich die Tür. Das Fenster Knarrte und die Vorhänge flatterten im Wind. Leise Luftzüge pfiffen in Sheyla‘s Ohr und sie spürte Gänsehaut auf ihrem Körper steigen. Schnell ging sie zum Fenster um dies zu schließen, als sie nach draußen in das Dunkel der Nacht blickte. Die Bäume wurden hin und her gepustet und tanzten mit dem Wind. Die Blätter raschelten und spielten leise Musik. Die Nacht wirkte hier noch viel schöner als bei ihr zuhause. Der Wald entwickelte

sein eigenes Leben und Sheyla genoss es, dem zuzusehen. Der Wind wurde immer stärker und die Bäume fingen an verrückt zu spielen. Das Mädchen spürte einen Regentropfen auf ihre Nase fallen und strich diese mit ihrem Finger wieder trocken. Dann schloss sie das Fenster und kehrte zurück in ihr gemütliches Zimmer, welches sie nun mit Kerzen beleuchten und erwärmen lies. Die Flamme der Kerze Leuchtete in Sheyla‘s Augen und sie genoss dieses schöne Licht. Irgendwas sorgte dafür das das brennende Licht ihr ganzes Leben schöner machte. Sie fühlte sich wohl egal wo sie war, solange sie wusste, das Licht begleitete sie. Das Mädchen strich

sich ihr schwarzes Kleid von ihrem Körper und umhüllte ihn wieder mit einem sanften, leichten Kleid aus Seide. Welches ihre Mutter ihr zum Geburtstag schenkte. Sheyla pustete die Kerzen vorsichtig wieder aus und verstummte im dunkeln. Sie legte sich in das Bett in der Ecke und versteckte sich unter der riesigen Winterdecke. Es war so schön warm. So gemütlich. Hier fühlte sie sich wohl, sogar allein in der Dunkelheit. Denn das war sie ja von zuhause gewohnt. Ein kurzer Moment verging und die Augen des Ninja‘s schlossen sich. Noch nie zuvor war sie so schnell eingeschlafen. Sie genoss diesen Moment und lag dort im Dunkeln ruhig

und ohne Bewegungen im Bett, mit einem kleinem grinsen auf ihr Gesicht gesetzt. "Das Mädchen scheint eine sehr liebevolle Person zu sein. Ich bin froh das sie hier ist. Nur schade das sie Yunah in diesem Zustand kennenlernt. Ich hoffe morgen geht es ihr besser." Die zwei standen vor dem Sofa und blickten auf Yunah. Garlom legte noch eine zweite decke über sie. Mit der Hoffnung das die Wärme sie heilen würde. Doch sie rührte sich nicht. Mayli sah ihn mit traurigen blicken an. Sie wusste wie sehr er sich um sie sorgte. All die Jahre war er mit ihr zusammen, doch wusste er trotzdem nicht was mit

ihr los war. Yunah versteckte sich immer hinter einer Lüge. Wieso konnte sie Garlom damals nicht sagen was mit ihr war. Dann hätten ihre Freunde ihr nun helfen können. Doch nein sie lebte lieber weiter mit ihrer Lüge und bemerkte gar nicht was sie Garlom und all ihren Freunden damit an tat. Nun gab er sich die Schuld, dass er, es als sie noch zusammen waren, nichts bemerkt hatte. Das er nicht merkte, wie schlecht es ihr ging. Nun war es zu spät, sie hatten sich zu sehr auseinander gelebt. Sie würde es ihm niemals sagen und er würde es niemals erfahren. Er hatte sie doch schon längst aufgegeben. In dem Moment als sie nicht mehr beisammen

waren, bemerkte man doch schon wie er nicht mehr um sie kämpfte, wie er sie einfach weiter leben lies und sie aufgab. Mayli wandte ihre Blicke von ihm und ging zum Kamin in der Mitte des Raumes. "Garlom, zerbrich dir bitte nicht den Kopf. Sie kommt wieder auf die Beine." Der Magier erwachte aus seinen Gedanken und drehte sich zu Mayli um. Sie sah wie seine Augen gläsern wurden und eine Träne versuchte zu fallen, doch sagte sie nichts. Mit einem verkrampften lächeln nickte er ihr zu und trocknete heimlich seine Augen. "Ja du hast wohl recht. Sie wird wieder. Ich weiß es genau." Mayli öffnete den Kamin und warf etwas Holz hinein. "Hilf

mir lieber den Kamin an zu kriegen. Wärme wird ihr bestimmt gut tun." Sie blickte ihn mit einem kleinem lächeln an und probierte ihre Sorgen um ihn zu verstecken. Während Garlom sich um das Feuer kümmerte besorgte die Frau ein Paar Decken und zwei Schlafsäcke. Mit seinen glitzernden und durch die Nässe noch glänzenderen Augen sah er sie an. "Hast du etwa vor hier zu übernachten?" Mayli nickte. Sie blickte erst auf die wehrlose Frau auf dem Sofa und dann auf den brennenden Kamin, dann auf Garlom. "Wir können sie hier doch nicht alleine lassen. Wir müssen aufpassen das ihr nichts zustoßt. Was ist wenn sie kurz wach wird. Dann können

wir wenigstens für sie da sein." Garlom nickte und schloss die Kamin Tür. "Nagut du hast recht. Dann schlafen wir bei ihr." Mayli legte die Schlafsäcke und Decken gemütlich auf den Boden und Garlom holte noch zwei kleine Kissen. Dann krochen sie jeweils in einen der Schlafsäcke und bedeckten sich mit der Decke. Einmal kurz blickten sie noch auf Yunah, doch dann schliefen sie ohne auch nur ein Wort zu sagen ein. Sheyla sah Yunah mit großen Augen an. Sie lag immer noch auf dem Sofa, starr wie eine Puppe. Das Knistern des Kamins war nicht zu überhören, denn es war das einzige was sie an diesem Tage

hörte. Die ganze Zeit starrte sie auf die Frau und wusste nicht einmal wieso. Als Yunah plötzlich ihre Augen öffnete und Sheyla genau ins Gesicht blickte. Sie hob ihren Körper und saß nun fast auf dem Sofa. "Gebt mich endlich auf. Ich werde sterben. Ich bin doch schon tot. Meine Kraft ist dem ende nah. Geh! Oder willst du mir beim Sterben zu sehen?" Dann viel ihr Körper hinab, mit dem Kopf voran gegen den Tisch. Sie schlug ihn an der Kante an und Blut tropfte auf den Boden. Sheyla war starr, sie konnte nichts tun. Konnte nur zu sehen wie Yunah gerade in den Tod viel. Dann kamen ihr die Tränen. Sheyla schloss ihre Augen.

Als sie, sie wieder öffnete fand sie sich auf ihrem Bett liegen. Die Decke auf den Boden geworfen und mit einer Träne auf ihrer Wange. Sie sprang auf und rannte ins Wohnzimmer. Was war hier geschehen? Was passierte hier? Als sie die Tür öffnete sah sie Yunah Seelenruhig auf dem Sofa liegen so wie sie dort am Abend lag. Auf dem Boden entdeckte sie zwei dunkle Gestalten die sie nicht genau erkennen konnte. Hatte sie das etwas alles nur geträumt? Was war das bitte für ein furchtbarerer Traum? Sheyla entschloss sich, auch bei Yunah zu schlafen. Einfach nur mit der Hoffnung das sie so etwas dann nicht

mehr Träumen würde. Sie holte ihre Decke und legte sich zu den zwei dunklen Gestalten dazu. Ganz leise lag sie dort und dachte noch einmal über ihren Traum nach. Sie hörte den Kamin knistern so wie es ihr im Traum erschien. Doch alles andere war anders. Leise drehte sie sich zur Seite und probierte noch einmal ihre Augen zu schließen um zu schlafen. Sie hatte das Gefühl es seien schon Stunden vergangen, doch sie war zu aufgeregt um schlafen zu können. "Nein! Bitte Mutter tu es nicht. Ich liebe dich doch. Wieso kann ich nicht in Frieden leben und deine Tochter sein, aber trotzdem eine andere Meinung haben als du?" Sheyla

erschrak. War das Yunah? Sie blickte nach oben auf das Sofa, wo Yunah immer noch still lag. Doch ihr Mund bewegte sich. Ihr Gesicht zeigte keinerlei Qualen oder Liebe aber die Worte die sie sagte, klangen schmerzvoll und Traurig. "Willst du mich wirklich verbannen, nur weil ich die Menschen als Freunde sehe? Weil ich einen von ihn geliebt habe? Willst du das wirklich tun?" Langes schweigen erschien wieder. Als würde sich Yunah im Kopf mit jemandem Unterhalten. "Okay wenn du es so siehst. Fein dann verbanne mich doch. Dann bin ich nicht länger deine Tochter. Wenn du mich schon nur weil ich die Menschen liebe, in den Tod

führen willst. Wie sehr kannst du mich dann denn schon lieben." Sheyla verstand nicht ganz was da vor sich ging aber sie hatte irgendwie Angst, was passieren würde wenn sie Yunah aufwecken würde. Ob überhaupt etwas passieren würde. Sie probierte etwas Sinnvolles aus den Sätzen zu bilden aber sie verstand es einfach nicht. Leise, quälende Schreie kamen aus Yunah‘s Mund. Egal was hier geschah, Sheyla spürte das sie litt. Sie wollte sie erlösen. Probieren sie zu wecken. Doch als Sheyla gerade aufstand um sie zu schütteln, hörten die Worte und die quälenden schreie auf. Yunah lag wieder so reglos dort wie am Anfang. Sheyla

probierte kurz sie wach zu kriegen. Doch vergebens. Egal was sie tat, Yunah wachte einfach nicht auf. Nun hatte das Mädchen Angst. Die ganze Nacht konnte sie nicht schlafen, weil sie überlegte was dort passiert war. Sie wusste nicht ob und wenn, wie sie jemandem davon erzählen sollte. Erstmal wartete sie ab was passierte und schaute das der richtige Moment dafür auftaucht. Mayli sah aus dem Fenster und beobachtete die Vögel. Die Sonne schien in ihr Gesicht und blendete sie. Die Frau kniff ihre Augen zusammen und genoss das Gefühl der Wärme. Der Sommer kam immer näher. Und Mayli blickte zur Tür

in Richtung Gruppenraum. Dort lagen immer noch Garlom und Sheyla auf dem Boden und schliefen. Sie hatte gar nicht mit bekommen, das Sheyla zu ihnen kam. Dabei kannte sie Yunah doch kaum und trotzdem legte sie sich auf den harten Boden nur um bei ihr zu sein. Das Mädchen musste echt ein gutes Herz haben. Mayli ging zum Schrank und nahm ein paar Teller hinaus. Sie begann den Tisch zu decken und genoss den Geruch der warmen Brötchen. Nun war sie tief in ihrem Element. Am wohlsten fühlte sie sich doch wenn sie merkte sie konnte die anderen Leute, ihre Freunde Glücklich machen und für sie da sein. Als sie begann den Kaffee zu brühen,

hörte sie wie Sheyla und Garlom in die Küche kamen. „Guten morgen Mayli. Wie lange bist du denn schon wach?“ Der große Junge sah sie mit müdem Blick an. Die Frau drückte ihm eine dunkelblaue Tasse Kaffee in die Hand und überlegte ob Sheyla wohl auch einen haben möchte. „Willst du auch einen?“ Sheyla nickte und grinste sie an. „Ja gerne. Tut mir bestimmt ganz gut.“ Dann schenkte die Frau ihr eine Tasse Kaffee ein und drückte sie ihr in die Hand. Das Mädchen schaute Mayli mit kleinen aufmerksamen, aber dennoch verschlafenen Augen an. Die Frau sah furchtbar aus. Ihre Augen waren rot und ihr blick träge. Ein lächeln schien bei

Mayli grade auf keinen Fall in frage zu kommen. Das alles was hier geschah war so furchtbar und niemand wusste, was zu tun war. „Du bist gestern auch ins Wohnzimmer gekommen wieso? Du kennst sie doch kaum? Hast du dir etwa sorgen gemacht?“ Mayli ging zum Ofen und warf einen blick auf die Brötchen. Dann holte sie den Belag aus dem Kühlschrank und wartete ruhig auf eine Antwort von Sheyla. Garlom beobachtete die beiden schweigend, und schenkte einen Schluck Milch in seinen Kaffee. „Ich weiß nicht. Ja ich denke ich habe mir sorgen gemacht. Weil niemand weiß was mit ihr ist und sie es einfach nicht erzählt.“ Das Mädchen

setzte sich auf einen Stuhl neben dem Tisch auf dem die Teller standen und blickte hinein in die Tasse mit dem schwarzem Kaffee. Leicht pustete sie hinein und wellen bildeten sich darin. Sie wusste nicht ob sie den beiden von ihrem Traum erzählen sollte. Sie wusste nicht ob sie allgemein irgendjemandem von dem Traum erzählen würde. Vielleicht würde das nur noch mehr Probleme machen. Eine Lösung war ihr Traum auf jedenfall nicht gerade. Sheyla nahm sich vor, falls Yunah irgendwann mal wieder aufwachte, was sie natürlich schwer hoffte, die Frau zur rede zu stellen. Klar Sheyla kannte Yunah von allen hier natürlich am wenigsten aber

sie hatte mitbekommen wie Yunah im Traum geredet hat. Wie sie von ihrer Mutter geredet hat und davon das sie sie verbannen oder sogar töten wollte. Vielleicht war das ja ein Punkt, wie sie Yunah zum reden kriegen könnte. Vielleicht würde man so ja mehr herausfinden können. „Naja ist ja auch egal. Freut mich das du dich obwohl du Yunah nicht kennst um sie sorgst. Du musst ein sehr liebevoller Mensch sein.“ Nachdem Garlom die Milch zurück in den Kühlschrank gestellt hatte drehte er sich zu den beiden Damen um. „Vielleicht sollte ich Yunah nochmal ein neues Tuch auf die Stirn legen. Ich werde es kurz holen.“ Dann ging er mit

langsamen und leisen Schritten aus der Küche um die anderen noch schlafenden Mitbewohner nicht zu wecken. Seinen Kaffee ließ er dabei auf dem Küchentisch stehen. Der Dampf verschwand langsam und die Milch kühlte ihn. Endgegensatz zu Sheyla's Kaffee, an dem verbrannte sie sich immer noch ihre Lippen.Als Garlom weg war, war es wieder still in der Küche. Die beiden Frauen tranken schweigend ihren Kaffee. Beide waren sie in Gedanken über Yunah vertieft, doch beide konnten sie nicht über ihre Gedanken reden. Dann stellte Mayli ihre Tasse wieder auf den Tisch und öffnete den Ofen. „Hilfst du mir den Tisch zu

decken, Sheyla? Die anderen müssten auch alle bald aufstehen und ich würde ihnen gerne die Freude bereiten das ,dass Frühstück dann schon fertig ist.“ Sagte sie und zwang sich ein leichtes Lächeln auf ihr Gesicht. Das Mädchen nickte und stellte ihre Tasse ebenfalls auf den Tisch. Dann machten sie neuen Kaffee, holten die Brötchen raus und machten es auf dem Tisch schön. Als Garlom im Wohnzimmer ankam, trat er ins schweigen. Es war komplett ruhig, und nur ein kleiner Lichtstrahl erhellte den Raum. Mit seinen langen Beinen ging er zum Ofen und legte neues Feuerholz hinein. Als der Kamin wieder

an war, kam hier endlich wieder etwas leben in den Raum. Er zog die Vorhänge auf und Blickte auf die nun mit Sonnenlicht bestrahlende, still da liegende, unschuldige Frau. „Yunah was ist nur mit dir?“ Er ging auf sie zu und nahm ihre Hand. Mit einem festen Griff hielt er sie fest. Voller sorgen und Gedanken im Kopf. „Liegt es daran das ich mich von dir getrennt habe? Wenn ja glaube mir, es tut mir leid. Oft habe ich schon bereut was passiert ist. Aber was soll ich machen. Wieder mit dir zusammen sein kann ich nicht. Ich habe meine Magie noch nicht ganz unter Kontrolle und will nicht das dir etwas zustößt. Außerdem glaube ich das ich

inzwischen Gefühle für Mayli habe. Klar mit ihr wird das wahrscheinlich auch nichts schließlich wäre sie noch mehr in Gefahr als du aber trotzdem. Es tut mir schrecklich leid. Bitte wach doch endlich wieder auf. Wir machen uns doch alle solche sorgen um dich. Rede doch endlich mit uns.“ Vorsichtig löste er seinen Griff und nahm das nun trockene Tuch von ihrer Stirn. Er schüttelte einmal kurz seinen Kopf um wieder etwas klare Gedanken zu bekommen und ging anschließend in die Küche zurück. Dort saßen inzwischen auch schon Bum Bum, Lilli, Kito und Chanty und tranken alle ihren Kaffee. Im Gegensatz zu Mayli und Sheyla die

dort ganz alleine im schweigen standen, waren die anderen gesprächiger den je. Um nicht zu viel reden zu müssen und so viele Fragen zu beantworten, feuchtete er das Tuch auf Toilette an und legte es heimlich wieder auf Yunah's Stirn. Als er in die Küche kam, tat er so als wäre er gerade erst aufgestanden mit der Hoffnung die anderen würden ihm glauben. „Guten morgen Garlom. Da bist du ja.“ Bum Bum, Garlom's bester Freund seit dem sie hier lebten, stellte einen Stuhl neben sich und bat ihn mit einer Handgäste zu sich. Garlom nahm seinen Kaffee vom Tisch und setzte sich zu den anderen. „Guten morgen.“ Sagte er mit leiser

Stimme und schaute kurz zu den zwei schweigenden Mädchen hinüber. Dann lächelte er ihnen zu und schenkte anschließend all seine Aufmerksamkeit den Leuten am Tisch. Mayli schüttelte sachte den Kopf. Sie konnte nicht verstehen, warum es allen so egal schien was hier passierte. Sogar das Mädchen was all die Leute gerade mal seit kurzem kannte, sorgte sich mehr um Yunah, als all ihre Jahrelangen freunde. Sie sah besorgt in Richtung Wohnzimmer, mit der Hoffnung etwas zu hören. Doch es war stiller den je. Sheyla trank immer noch schweigend ihren Kaffee und stand einfach nur da. Sie wusste nicht worüber sie sich mehr sorgen sollte. Um das was

mit Yunah geschah und was sie von ihr geträumt und gehört hatte, oder um Ihre Eltern, welche sich bestimmt sorgten und nicht mal wussten wo sich Sheyla aufhielt. Doch dann beschloss sie einen Schritt nach vorne zu machen. Sie hatte nun eine neue Familie gefunden, eine Familie in der es nicht nur um Ehre geht. Hier handelte es sich um Freundschaft, Liebe und sich gegenseitig helfen. Also versuchte sie ihre Familie, aus ihrem alten Leben auszuschließen und ein neues Kapitel ihres Lebens zu beginnen. Das Kapitel in der all diese Menschen im Haus ihre Familie waren und das Kapitel in dem Yunah, quälend im Bett lag und sich seit

einem Tag nicht rührte. Es war zwar von der Situation her auch nicht grade ein ruhiges Leben, dennoch fühlte es sich richtig und ehrlich an. Sheyla beobachtete die Leute am Tisch reden und blickte die ganze Zeit von Garlom zu Bum Bum. Ab und zu bemerkte sie wie Garlom heimlich zu Mayli sah und sie mit begeisterten Augen ansah. Dann wiederum sah er ins Wohnzimmer und seine Augen wurden leer und traurig. Bum Bum, Garlom's bester Freund, probierte ihn aufzumuntern von der ganzen Sache abzulenken. Er wusste das es für den Magier nicht leicht war und wollte alles tun um für ihn da zu sein. Bum Bum schien echt ein netter Kerl zu

sein. Nach einiger Zeit während sie in ihren Gedanken vertieft war vergaß Sheyla das sie den Werwolf immer noch anstarrte und blickte ihm direkt in seine Augen. Dieser Moment des Erstarrens und der stille. Sie nahm nichts mehr um sich herum war und blickte einfach in seine schwarzen Augen. Vollkommen in Gedanken vertieft und verloren. „Sheyla. Hörst du mir überhaupt zu?“ Als sie von der Seite angestoßen wurde, erwachte sie aus der Trance und bemerkte erst, das Bum Bum ihr begeistert zu lächelte. Plötzlich wurde sie ganze rot und drehte sich zu Mayli um. „Was wolltest du Mayli? Tut mir leid, ich war in Gedanken.“ Sie schämte

sich. Was war gerade passiert? Hatte sie Bum Bum die ganze Zeit angestarrt und er hat es auch noch bemerkt? Ohje das war peinlich. „Ich habe nur gefragt ob du noch eine Tasse Kaffee haben möchtest bevor du gleich noch jeden einzelnen Tropfen aus deiner Tasse raus saugst.“ Mayli musste leise lachen und klopfte Sheyla auf die Schulter. „Aber ich wusste ja nicht das ich dich mit der Frage störe. Schau ihn ruhig weiter an.“ Flüsterte sie leise in Sheyla's Ohr und ging zum Tisch um die Kaffeekanne zu holen. Dabei zwinkerte sie Bum Bum an und schaute unauffällig zu Sheyla. „Was war das denn Bum Bum?“ Flüsterte sie leise am Tisch, doch er lächelte sie nur

an und schwieg. Dann nahm sie die Kanne vom Tisch und schenkte Sheyla noch etwas nach. Garlom musste leise pfeifen und nun sah Sheyla wie auch der Werwolf rot im Gesicht wurde und musste Kichern.Als er sie wieder ansah trank sie schnell einen Schluck Kaffee und widmete sich dem Gespräch Mayli zu. Garlom blickte seinen besten Freund begeistert an. Seit langer Zeit hatte er Bum Bum ein Mädchen nicht mehr so ansehen gesehen. Bum Bum war ein sehr schüchterner Junge und war, was Mädchen angeht, seitdem er von seiner letzten Freundin sehr verletzt wurde anderen Mädchen gegenüber eher

ruhig.Er beschloss sich nachher mal mit ihm zu unterhalten, erstens darüber was das gerade zwischen ihm und Sheyla gewesen war und zweitens darüber das er sie erstmals richtig kennenlernen sollte, bevor er von ihr auch so verletzt wird. Bei seiner Ex konnte Garlom ihn nicht warnen denn er war nicht dabei gewesen, aber die Geschichte darüber wie sich Natasha als jemand ganz anderes ausgegeben hatte und das alles nur um an seinen Rudel zu gelangen und es zu töten, war hart. Niemandem wünschte Garlom solch eine Erfahrung. Und erst recht nicht seinem besten Freund. Doch das konnte bis nach dem Frühstück warten. Erstmal tranken sie in

ruhe ihren Kaffee und aßen ihre Brötchen auf. Bum Bum schaute nun mit einem lächeln in seine Tasse und konnte an nichts anderes mehr denken als ihre strahlenden Augen, welche ihn mit Glück und einer wärme im Herz anstarrten. Vielleicht war nun der Moment gekommen in dem er sein Herz wieder öffnen und endlich wieder lieben konnte. Er blickte zu Garlom und wandte sich mit einem glücklichem lächeln im Gesicht wieder dem Tisch zu um sich mit den Leuten zu unterhalten. Sheyla blickte noch einmal rasch zu Bum Bum und schaute dann zu Mayli. „Ich glaube ich gehe noch ein bisschen

in mein Zimmer. Nachdenken und schreiben und so. Du weißt schon.“ Lächelte sie die Frau vor ihr glücklich an. Sie hatte soviel zu schreiben, über das was mit Yunah war und das worüber Yunah in ihrem Traum geredet hatte. Und außerdem vielleicht noch etwas über Bum Bum. Einfach nur um herauszufinden wie sehr sie ihn mochte. Mayli nickte ihr zu und sah zu den anderen. „Mach das mal. Wenn was ist wir sind wahrscheinlich noch etwas hier.“ Mit den Worten verabschiedete sich Yunah und ging zurück in ihr Zimmer.

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elliipiirellii

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Carina Mein Kompliment, eine Gute Geschichte, die Gut Geschrieben ist. Gefällt mir. Mein Tipp, teile die Geschichte in 2-4 Kapitel auf die du nacheinander Veröffentlichst denn die Gesamt Seitenzahl ist für manch einen der mal eben etwas neues Lesen möchte etwas abschreckend.
Gruß Carina
Vor langer Zeit - Antworten
elliipiirellii Hallo Carina,
Das freut mich sehr es das zu hören. Bin auhc cnoh dabei sie etwas zu verbessern mit Rechtschreibung und soweiter^^
Wie meinst du das in 2-4 Kapitel teilen? Soll ich dann so gesehen zwei Bücher draus machen?
Weil das Problem ist ja da kommt ncoh mehr dazu und es sollte nen langes Buch werden :P
Aber danke für deinen Tipp
Gruß elli
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