Veröffentlicht am 06. Oktober 2014, 8 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte http://www.mystorys.de
Über den Autor:
MajraLakota
Ich wurde 1949 in Landshut, Deutschland in eine Horrorfamilie geboren, in der Gewalt an der Tagesordnung stand. seit 1957 Iebe ich in Wien, wurde in sämtliche Klosterheime abgeschoben die es gab...ich interessierte einfach niemanden...Gefühle, Liebe, Zuneigung, Vertrauen....kannte ich nicht...aber Schläge, Missbrauch und Missachtung, davon bekam ich genug, aber damals interessierte es niemanden...wir Kinder hatten keine Rechte und ...
Ich möchte hier gerne über ein Erlebnis, ein Gespräch berichten, das mich sehr erschüttert hat 2.11.06...17 Uhr Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem Mann, dem meine Bilder ganz gut gefallen haben und der meinen Folder mitgenommen hat. Er schrieb mich gleich am selben Tag noch an um sich ein Treffen mit mir auszumachen.......er wollte sich mit mir über meine Gedanken beim Malen und Schreiben
unterhalten Wir trafen uns und plauderten. Ich fragte ihn, was er denn nun wissen möchte........ Es ging ihm unter Anderem um das Thema Missbrauch an Kindern....... Vergewaltigung an Frauen........... ich liess zuerst ihn reden.....ihn erzählen, was er so darüber denkt....... Ich war erschüttert was ich da zu hören bekam Er kann nicht verstehen, was die Frauen da so belastet.... Eine Vergewaltigung tut doch nicht weh...ist ja nur ein Geschlechtsakt, ob sies nun will oder nicht...naja......vielleicht sogar tuts ihr
sogar noch gut, nur würd sies ja nie zugeben. Und ausserdem...wenn sie vergewaltigt wurde........dann kann sie doch nicht behaupten, sie leide ein Leben lang darunter.....da soll sie doch einfach sagen, .....ok, ist passiert.....Schmerzen warens ja nicht....und vergessen. Bei Kindern sieht er die Sache auch nicht so tragisch.......klar, man sollts nicht tun, ist bestimmt was Böses was da geschieht, meint er, aber kommt halt mal vor, aber das ist ja nur ein ganz kleiner Prozentsatz. Das tun ja nur ganz wenige Menschen. Aber....dass das Kind sein Leben lang darunter zu leiden hat findet er schon
sehr übertrieben. Klar, wenns dem Kind ein bissl weh getan hat, ok, aber die Schmerzen vergehen doch.....und die Mädchen sind ja eh schon so frühreif und gut gebaut, da kann das doch auch nicht so sehr weh getan haben....in ein paar Wochen hat sies bestimmt vergessen.......Manche Menschen bauen aber auch so Kleinigkeiten auf...das kann er nicht verstehen... Und überhaupt, diese Geschichten, dass Kinder jahrelang missbraucht wurden, das ist schon sehr unglaubwürdig.......das Kind hätts ja sagen können......und da es das Kind nicht gesagt hat wird es dem Kind bestimmt gefallen haben........ausserdem
ist doch so, dass diese halbwüchsigen Mädel doch schon sehr reizen mit ihren Körpern, da dürfen sie sich halt dann nicht wundern, dass das mal ein Mann falsch versteht
also........ohne übertreiben zu wollen.......er hätt sich das als Kind nicht gefallen lassen, den hätt er abgemurkst, an ihn hätt sich keiner vergreifen dürfen......er hätt sich gewehrt Er ist ja sehr behütet und in der Geborgenheit seiner Familie aufgewachsen....Dass es da Menschen gibt die es nicht so gut getroffen haben..in Heimen aufwachsen müssen.....naja....werden halt schon
keine so Guten gewesen sein, sonst hättens die Eltern ja nicht weggegeben.... ich hab das Gespräch dann, es dauerte fast 4 Stunden...sehr aprupt beendet......Mir war sowas von übel........ Fazit Ich erspare mir hierzu jeglichen Kommentar....... Ich habe eine sehr schlechte Nacht verbracht.......und mich immer und immer wieder gefragt........ in welcher Welt um Gottes Willen
MajraLakota
Ich wurde 1949 in Landshut, Deutschland in eine Horrorfamilie geboren, in der Gewalt an der Tagesordnung stand. seit 1957 Iebe ich in Wien, wurde in sämtliche Klosterheime abgeschoben die es gab...ich interessierte einfach niemanden...Gefühle, Liebe, Zuneigung, Vertrauen....kannte ich nicht...aber Schläge, Missbrauch und Missachtung, davon bekam ich genug, aber damals interessierte es niemanden...wir Kinder hatten keine Rechte und es hörte niemand zu...so blieb mir nichts anderes als mein Leid, meine Gefühle und Gedanken niederzuschreiben.....heimlich....wurden meine zeilen gefunden, wurden sie vernichtet....so blieb alles in meinem Kopf
Ich schreibe über mein Erlebtes, aber auch Kurzgeschichten , die ich seit 2003 der Öffentlichkeit zugängig machte....über lange Geschichten oder Romane habe ich mich noch nicht drüber getraut....aber vielleicht schaffe ich das ja jetzt....
" Meine Bilder, Gedichte und Geschichten
zeigen meine kleine Welt in der ich lebe.
Sie sind für mich zu einer Art Ventil geworden.
ich kann in ihnen meine Freude, meine Trauer, meine Ängste
aber auch meine Träume zum Ausdruck bringen.
Es hilft mir Erlebtes zu verarbeiten.
Wenn mich etwas sehr bewegt,
fasse ich diese Gedanken und Gefühle in Farben oder Worte.
Meine Bilder und Gedichte sind der Spiegel meiner Seele.
Wer sie kennt, kennt mich
Wer sie studiert, studiert mein Innerstes.
Meine Phantasien, meine Erleben, mein Fühlen, mein Denken
wird erkennbar, begreifbar und
VIELLEICHT
für manche Menschen verstehbar
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ZebraEs gibt Leute, denen würde ich gerne einen riesigen Starbuckskaffepott (frisch bestellt) ins Gesicht schütten.
Zum wach werden.
Mit solchen Ideen vertreibe ich mir die Zeit, wenn ich so etwas hören muss :)
phoebe2210Ganz ehrlich: Da fehlen mir die Worte!
Ich hätte wohl keine 4 Stunden zugehört, sondern diesen Abschaum nach wenigen Minuten vor die Tür gesetzt. Sowas ist doch krank und kein Mensch! (Und jetzt muss ich langsam wieder runter kommen!)
Danke für diese Geschichte! Auch so unerfreuliche Dinge brauchen wir zwischendurch mal!
MajraLakotaleider ist er nur einer von vielen....mit seinen ansichten ist er nicht alleine...sogar frauen teilen diese ansichten ...ich frage mich schon lange...in welcher welt wir eigentlich leben und...sind wir menschen monster?
Rose_MariiIch glaube manche Personen schon, denen ist echt nicht mehr zu helfen... "die welt geht zu grunde mädchen, traurig aber wahr..." Zitat von Kraft Klub.