Kurzgeschichte
Die Auster

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"Die Auster"
Veröffentlicht am 18. Januar 2014, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
© Umschlag Bildmaterial: Gunnar Assmy - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Nun... was kann es über mich zu sagen geben? Ich liebe das Schreiben, wie wohl jeder hier und gelegentlich ringe ich mich auch mal durch, etwas von meinem Handschriftlichen abzutippen ^^
Die Auster

Die Auster

An einem kühlen Sommermorgen am Meer tummelten sich bereits die Händler und Fischer am Hafen. Die Händler boten ihre Waren am Ufer und auf den Stegen feil, die Fischer saßen in ihren Booten, ihren Fang neben sich. Zur gleichen Zeit verließ ein vornehmer älterer Herr sein Haus und machte sich auf den Weg dorthin, um zu sehen, ob die Händler ausnahmsweise etwas Interessantes im Angebot hatten, was von Zeit zu Zeit durchaus vorkam, wenn auch sehr selten. Bald schon hatte er den Bestimmungsort erreicht und sah sich neugierig um. Jedoch nicht zu neugierig, dass die Händler miese Tricks aufziehen würden,

um möglichst viel Geld dabei herausspringen zu lassen. Die Händler auf der Insel waren die reinsten Schlitzohren, man musste wirklich aufpassen. Auch auf die finsteren Gestalten von Händlern, die, wenn man nicht auf sie Acht gab, Geld stohlen. Leider bemerkte man dies dann erst viel zu spät und es war zwecklos, die Gestalt zu suchen, die es war. Dafür gab es zu viele. Schließlich kam er an einem Fischer vorbei, der offensichtlich viele Muscheln gefangen hatte. "Guten Tag, der Herr", grüßte der Fischer ihn, "Haben Sie Interesse daran, eine Auster zu kaufen? Nur eine Münze

für fünf Stück." "Warum sollte ich Ihre Muscheln kaufen? Das ist die Aufgabe meiner Haushälterin." "Nun, ich kann Sie zu nichts zwingen oder drängen." "Dann kennen Sie meine Antwort. Vielleicht kauft meine Haushälterin Ihnen ein paar ab. Viel Glück." "Danke." Der Mann ging und der Fischer blieb mit den Austern zurück. Ein Jungspund hatte das Geschehen beobachtet und trat nun zum Fischer heran. "Guten Tag", sagte er. "Guten Tag." "Ich würde gerne eine Ihrer Austern

kaufen." Er reichte ihm 20 kleine Münzen, sein letztes Geld, und erhielt im Austausch die Auster, die der Herr erhalten hätte, wenn er sie gekauft hätte. "Dürfte ich mir wohl Ihr Messer leihen?" Der Fischer reichte es ihm und der junge Mann öffnete die Muschel. "Sehen Sie nur!", rief er aus und hielt sie dem Fischer hin. Als der Fischer ins Innere der Muschel sah, blickte ihm eine Perle entgegen.

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maunzel
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Heidrun Wahre Geschichte!

Deine Heidrun
Vor langer Zeit - Antworten
maunzel Er hat einfach Glück gehabt denke ich :)

maunzel
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silverlight Schönes Ende:) der Junge hat den Röntgenblick:D
Vor langer Zeit - Antworten
maunzel Danke ^^
Wer weiß? Vielleicht hat er auch einfach unverschämtes Glück :)
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Zebra Genau darauf hab ich gewartet :-)
Guter Junge!
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maunzel Jaja, der gute Junge ^^
Und danke für die Coins, Zebra :)

LG
maunzel
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